Besaitungsmaschinen


Bei jeder Racketsportart bilden Saiten einen wesentlichen Bestandteil des Rackets. Ganz gleich ob Badminton, Squash oder Tennis, nach einer gewissen Spielzeit wird jede Besaitung abgenützt sein oder gar reißen. Eine neue Besaitung ist dann nicht ganz billig, einen wesentlichen Teil der Kosten für eine neue Bespannung macht dabei der Besaitungslohn aus, so daß sich für Vielspieler eine eigene Bespannungsmaschine durchaus lohnen kann.

Eine Bespannung eines Tennisschlägers mit Tennissaiten kostet, je nach Saitentyp und -Art, zwischen 15 und 40 Euro, wobei der Besaitungslohn selbst etwa 12-20 Euro ausmachen wird. Bespannt man noch für einige Freunde und/oder Clubkameraden, kann sich auch eine qualitativ hochwertige Bespannungsmaschine rasch ammortisieren.

Besaitungsmaschinen teilt man in 3 Grundtypen ein: der mechanischen Hebelmaschine, der Kurbelmaschine und der elektrischen Besaitungsmaschine. Eine teure elektrische Maschine, gute Qualitäten gibt es ab ca. 800 € aufwärts, lohnt sich dabei also nur für Vielbespanner oder Liebhaber. Kurbelmaschinen sind als ungenau verschrieen, da man mit Ihnen bei gleich eingestelltem Bespannungsgewicht, je nach Saitentyp und -Art unterschiedliche Ergebnisse erzielt.

So verwundert es also nicht, daß die mechanische Hebelmaschine bei Hobby-Besaitern die Meistverkaufte ist, da sie zum einen wenig Störanfällig und zum anderen sehr genau ist. Besonderen Wert sollte man dabei auf die Qualität der Zangen und der Spannköpfe legen, da nur sehr gute Zangen Saiten zuverlässig und verletzungsfrei halten, eine Voraussetzung für präzise und haltbare Besaitungen. Von billigen mechanischen Hebelmaschinen unter 300 Euro ist deshalb abzuraten, auch hier gilt wie überall, Qualität hat ihren Preis – hält dafür aber auch viel länger.

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