Archiv für Kategorie ATP Turniere

Favoritensterben beim ATP Masters in Paris – Alle Deutsche und Federer raus, Safin beendet Karriere

Seit Montag, 09.11.09 kämpfen die Herren Tennisprofis beim prestigeträchen Hallen-ATP-Masters in Paris-Bercy um den Titel. Einmal mehr war für die deutschen Spieler nichts zu holen. Am 1. Turniertag unterlag Philipp Kohlschreiber aus Augsburg gegen den Italiener Andreas Seppi glatt in 2 Sätzen mit 3:6, 3:6. Für Andreas Beck aus Ravensburg kam es noch bitterer. Er verlor seine Auftaktpartie gegen den polnischen Qualifikanten Lukasz Kubot mit 4:6, 6:3 und 4:6. Des weiteren in Runde 1 gescheitert sind Benjamin Becker aus Orscholz und Philipp Petzschner aus Bayreuth. Becker hatte gegen den an Nummer 6 gesetzten Russen Nikolay Davydenko keine Chance und verlor klar mit 2:6, 1:6. Der Lokalmatador Julien Benneteau musste beim 4:6, 7:5, 6:3 gegen Petzschner etwas mehr kämpfen, aber letztlich kam der Franzose zu einem verdienten Sieg. Schade für Petzschner ist, dass er einer 2.Runden Partie gegen Roger Federer sehr nahe war.

Beim 2,75 Millionen-Euro-Turnier in Paris schaffte lediglich Tommy Haas (K-Swiss Schuhe) aus Deutscher Sicht den Sprung in die 2. Runde, wo auch er sich einem Franzosen geschlagen geben musste. Immerhin eine äußerst knappe und unglückliche Niederlage, insbesondere nach seiner Schweinegrippe-Erkrankung. Der an 16 gesetzte Haas verlor gegen Arnaud Clement mit 7:5, 3:6, 6:7 (8:10).

Ebenfalls am Mittwoch, 11.11.09 schickte Juan Martin Del Potro den früheren Weltranglisten-Ersten Marat Safin aus Russland in den Ruhestand. Unter tosendem Applaus der Fans verkündete Marat Safin nach der 3-Satz-Niederlage gegen den US Open Sieger Del Potro seinen Rückzug aus dem aktiven Tennis-Circuits. Mit seinen 29-Jahren holte der russische Hüne nochmal alles aus sich raus und wehrte sich beim 4:6, 7:5, 4:6 bis zuletzt.

Aktuelle und frühere Tennisstars wie Novak Djokovic, Ivo Karlovic, Marc Rosset, Younes El-Aynaoui und Albert Costa beglückwünschten Safin für seine tolle Karriere und wünschten ihm alles Gute für eine neue Lebensphase.

„Es ist das Ende, ich bereue nichts. Jetzt freue ich mich auf eine neue Phase“, so verkündete es Marat Safin (Head Tennisschläger) bereits im September – bei seinem letzten Grand Slam Turnier in New York.

12 Jahre lang tourte Safin auf den Tenniscourts dieser Welt, zwischen November 2000 und April 2001 war er für 9 Wochen die Nummer 1 der ATP-Weltrangliste. Er gewann 2 Grand-Slam-Titel (US Open 2000, Australian Open 2005). Insgesamt holte Marat Safin, der ältere Bruder von Dinara Safina (Babolat Tennisschläger) 15 Turniersiege. Marat Safin war lange Jahre beim Rackethersteller HEAD unter Vertrag und spielte den Head Prestige Schläger.

Mit seiner extrovertierten Art zertrümmerte er unzählige Rackets, was seinen Sponsor nicht gerade erfreute. Doch der russische Hüne schimpfte und Kämpfte sich mit großer Tennisleidenschaft durch Gegner und Match. Auf die Frage hin was Safin zukünftig machen möchte, gab er noch keine konkreten Aussagen. Aber wer Safin kennt, der weiß, dass viel Spontanität auch im sportlichen Ruhestand bestimmt dabei sein wird… und wer weiß, vielleicht sehen wir ihn ja schon bei den nächsten Australien Open mit zwei atemberaubenden Blondinen in engen Outfits 😉 wie vor dem Finale der Australien Open 2002, das er natürlich prompt verlor! Trotz der Finalniederlage damals braucht man sich um Marat Safin keine Sorgen machen, er gewann in seiner Karriere insgesamt ein Preisgeld von rund 14,5 Millionen US-Dollar. Das sollte für den Ruhestand wohl reichen…

Zuletzt noch eine große Überraschung. Roger Federer und Weltranglisten-Erster kassierte seine zweite Niederlage innerhalb von 4 Tagen. Im Finale in Basel unterlag er Novak Djokovic (Youtek Speed Schläger) und nun in Runde 2 von Paris dem Petzschner-Bezwinger Julien Benneteau. Auch das es gegen den Franzosen Benneteau beim 6:3, 6:7 (4:7), 4:6 sehr eng war, wird die Nummer 1 nicht trösten. Andy Murray hingegen zog ins Achtelfinale ein, er bezwang den US-Amerikaner James Blake (Dunlop Tennisschläger, Tournagrip Griffbänder) mit 6:4, 6:7 (5:7), 7:6 (7:4). In der Runde der letzten 16 trifft er auf den Tschechen Radek Stepanek, der den Serben Viktor Troicki mit 6:4, 6:0 besiegte.

Tennis-World.de sagt „leise Servus“ zu einem herausragenden Sportler und wünscht dem Russen Marat Safin alles Gute für den weiteren Lebensweg. „Roger, man kann nicht immer gewinnen…!“ und „Deutsche Tennisherren, man kann nicht immer verlieren!“

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Deutsche Tennisprofis in Basel in Runde 1 raus

Was ist nur los mit den deutschen Tennisprofis? Philipp Petzschner komplettiert nun das Erstrunden-Debakel der deutschen Tennisspieler in Basel. Was für eine Woche für die deutschen Tennisherren? Zunächst kam die erschütternde Meldung, dass Tommy Haas, der in Paris im Achtelfinale und in Wimbledon das Halbfinale erreichte, an der Schweinegrippe erkrankte und dann folgte der sportliche Eklat der deutschen Tennisherren.

Im Hallenturnier von Basel, bei dem Roger Federer nach 2 monatiger Pause erstmals wieder aufschlägt, verloren der Reihe nach Rainer Schüttler, Philipp K0hlschreiber, Benjamin Becker, Andreas Beck und zuletzt noch Philipp Petzschner in der ersten Runde.

Philipp Kohlschreiber (Wilson Tennisschläger) unterlag dabei dem Lokalmatador Marco Chiudinelli 6:7 (5:7), 6:3, 5:7 noch einigermaßen knapp, wobei Benjamin Becker gegen den Serben Victor Troicki mit 2:6, 6:7 (5:7) ein deutliche Klatsche hinnehmen musste. Nicht viel besser machte es der Württemberger Andreas Beck, der ebenfalls in 2 glatten Sätzen verlor. Immerhin konnte mit der 3:6, 5:7 Niederlage von Beck gegen die aktuelle Nummer 3 der ATP Weltrangliste, dem serbischen Superstar und Head-Profi Novak Djokovic (Youtek Speed Rackets) gerechnet werden .

Vor allem war aber die Niederlagen von Kohli absolut unnötig, nachdem er im entscheidenden 3-Satz bereits mit Break-vor 4:2 geführt hatte und beim Spielstand von 5:5 nochmals drei Breakbälle vergab. Kohlschreiber spielte nicht schlecht, machte aber die wichtigen Punkte nicht und so kam es, dass er den großartigen Erfolg (Halbfinale in Wien) der Vorwoche nicht wiederholen konnte. Kohli musste sich in wien dem Kroaten Marin Cilic geschlagen geben, der wiederum gegen den Österreicher Melzer unterlag.

Ziemlich trostlos und wenig inspirierend waren jedoch die Auftritte von Rainer Schüttler, Benjamin Becker und Philipp Petzschner. Petzschner keine gute Partie gegen den Viertelfinalisten der US-Open und Aufschlagstarken Kroaten Marin Cilic. Jeweils zum 2:3 in jedem Satz kassierte der Deutsche das Break, was der junge Kroate mit ungefährdeten Aufschlagspielen locker „heim schaukelte“. Topfavorit bei dem mit 1,755 Millionen Euro dotierten Turnier ist der Schweizer und Weltranglistenerste Roger Federer (Wilson Rackets).

Glücklicherweise, so konnte man gestern diversen Berichten entnehmen ist Tommy Haas nach seiner Schweinegrippeerkrankung scheinbar wieder fit. Ein Test hat ergeben, dass seine Blutwerte wieder intakt sind und die Schweinegrippe ausgeheilt ist. So konnte Tommy Haas (K-Swiss Schuhe, Head Tennisschläger) schon wieder im Fitness Studio Kraft tanken.

Aktuell ist Tommy Haas in München und trainiert mit Thomas Högstedt am BTV Stützpunkt in Oberhaching für das kommende Woche stattfindende ATP Turnier in Paris Bercy. Zuletzt musste Tommy beim Turnier in Stockholm sein Match in der 2. Runde wegen Grippe absagen. Kopf- und Gliederschmerzen, sowie hohes Fieber haben ihn schon vermuten lassen, dass er sich mit dem H1N1-Virus angesteckt habe.

Wir von Tennis-World.de freuen uns, dass Tommy auf dem Wege der Genesung ist und hoffen darauf, dass die anderen deutschen Herren im ATP Circuits bald wieder auf die Beine kommen. In jedem Falle allen Spielern gute Besserung!

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Tommy Haas an Schweinegrippe erkrankt

Der deutsche Tennisprofi Tommy Haas ist an der Schweinegrippe erkrankt und damit das erste prominente „Sport-Opfer“ aus Deutschland. Der gebürtige Hamburger, der seit Jahren in Florida (USA) lebt und Tennis spielt, bestätigte die H1N1-Erkrankung gegenüber der Nachrichtenplattform bild.de.

Tommy Haas selbst vermutete bereits eine Erkrankung an der Schweinegrippe und unterzog sich einem freiwilligen Test. Die schockierende Analyse brachte letztlich die Gewissheit. Bereits am 22. Oktober musste der 31-jährige Tennisprofi seine Achtelfinalpartie beim ATP Turnier in Stockholm wegen Grippe absagen.

Da Tommy Haas als Profisportler jedoch in einer hervorragenden physischen Verfassung ist, glaubt der Wimbledon-Halbfinalist an eine rasche Genesung und hofft schon bald wieder seinen Tennisschläger schwingen zu können und auf dem Tenniscourt zu stehen.

Derweil breitet sich die Schweinegrippe in Deutschland rasant aus. Das Robert-Koch-Insitut meldete 3000 neue Fälle und damit ist die Zahl der Infizierten deutschlandweit auf rund 30.000 gestiegen. Es gibt inzwischen auch sechs Todesopfer der H1N1-Grippeerkrankung.

Angesichts der weiter sprunghaften Ausbreitung in NRW meldete sich kürzlich der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zu Wort und riet zur Impfung. Er befürchtet, dass sich die Schweinegrippe weiter ausbreitet und hofft, dass viele Menschen mit bisher skeptischer Haltung mögliche Risiken neu überdenken und sich gegen das H1N1-Virus impfen lassen. Waren im Juli diesen Jahres noch Urlaubsreisende hauptsächlich Krankheitsträger, so stecken sich inzwischen zu 90 Prozent Menschen im Inland an.

Ein intaktes Immunsystem reduziert das Risiko einer Ansteckung deutlich. Vorbeugende Maßnahmen sind das Vermeiden von größeren Menschenmengen, regelmäßiges Händewaschen sowie das Vermeiden von Begrüßungen mit Köperkontakt. sollten Sie zur Risikogruppe gehören, so können Sie auch vorbeugend das Medikament Tamiflu (rezeptpflichtig) einnehmen. Nehmen Sie den Rat Ihres Arztes zu Hilfe und entscheiden Sie verantwortungsbewusst selbst.

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Petzschner hat kein Glück

Titelverteidigung geplatzt

Berrer profitiert in Wien von Petzschners verletzungsbedingter Absage und nutzt seine Chance. Philipp Kohlschreiber gewinnt das deutsche Duell.

Der Bayreuther Philipp Petzschner kann seinen Titel beim ATP-Turnier in Wien nicht verteidigen.

Der Philipp Petzschner musste sein Auftaktmatch gegen Steve Darcis aus Belgien wegen einer Wadenverletzung absagen.

In der österreichischen Hauptsatdt hatte Philipp Petzschner im vergangenen Jahr seinen ersten und bislang einzigen Titel auf der Tour gewonnen.

Berrer Nutznießer von Petzschners Aufgabe

Für Petzschner rückte Michael Berrer ins Hauptfeld.

Der Stuttgarter nutzte seine Chance und setzte sich 6:3, 6:2 gegen Darcis durch.

Sein nächster Gegner ist der an Nummer acht gesetzte John Isner (USA) oder Janko Tipsarevic aus Serbien.

Kohlschreiber gewinnt deutsches Duell

Auch der Augsburger Philipp Kohlschreiber steht nach einem 6:1, 6:3 im deutschen Duell gegen Dieter Kindlmann  in der Runde der besten 16. Der Gegner dort auf den Philipp Kohlschreiber trifft ist Victor Crivoi aus Rumänien.

Greul gescheitert

Beim Turnier in Lyon kam für den Stuttgarter Simon Greul bereits in der ersten Runde das Aus.

Er unterlag Kevin Anderson aus Südafrika nach 2:13 Stunden 4:6, 6:4, 6:7 (3:7).

Die Tennisschläger der Profis bekommen Sie im Tennisversand Handel.

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Verletzungsbedingte Aufgaben zum Ende jeder Tennissaison

Es ist schon erstaunlich wie häufig in diesen Tagen die Tennisprofis in den K.O.-Phasen der Tennisturniere auf der ATP und WTA Tour verletzungsbedingt aufgeben müssen. „Tennis kann man bis ins hohe Alter spielen“, so sagen es Sportmediziner und Sportwissenschaftler.

Ob etwas Heilmittel oder Gift ist und dass darüber die Dosis entscheidet, das wussten schon die alten Griechen. Denn das griechische Wort „phármakon“ bedeutet Heilmittel und Gift zugleich. Eine Überdosis ist in jedem Falle Gift für den Körper und so hält es sich auch mit der Überbelastung. Das Verletzungsrisiko ist beim Tennis verglichen mit anderen Sportarten zwar insgesamt relativ gering, jedoch ambitionierte Turnierspieler sowie professionelle Tennisspieler haben immer wieder mit Überbelastungen zu kämpfen und leiden häufig an chronischen Beschwerden.

Die Liste prominenter Opfer ist ziemlich lange, darunter z.B. der deutsche Tommy Haas (Schulter), die ehemalige Nummer 1 Maria Sharapowa (Schulter), uvm.

Fakt ist, dass die Organisationen ATP und WTA sehr viel von den Spielerinnen und Spielern verlangen, um Punkte für Ranglisten zu erspielen. Die besten 8 Spielerinnen und Spieler sind zudem für die Teilnahme der „Weltmeisterschaften“ berechtigt, was viele Athleten dazu anspornt über die Schmerzgrenzen hinaus zu gehen. Immerhin verbirgt sich hinte jedem Tennisturnier eine erhebliche Summe Preisgeld.

Für die Damen findet von Dienstag, 27.10.2009 bis Sonntag, 01.11.2009 die Sony Ericsson Championships 2009 der besten 8 Spielerinnen in Doha, Quatar statt. Das Turnier in Doha ist insgesamt mit 4,55 Millionen US-Dollar dotiert. Die qualifizierten Mädels sind: Dinara Safina, Serena Williams, Svetlana Kuznetsova, Caroline Wozniacki, Elene Dementieva, Victoria Azarenka, Venus Williams und Jelena Jankovic. Sollte sich eine der genannten Damen verletzen oder Absagen so steht Vera Zvonareva (9) und Agnieszka Radwanksa (10) auf der Warteliste.

Doch zurück zu den Verletzungen beim Tennis…
Knie- und Sprunggelenk
Durch Ausrutschen, schnelle Sprints oder rasches Abbremsen passieren die meisten akuten Verletzungen beim Tennis. Der Bodenbelag ist dabei ein mitentscheidender Faktor. Der Sandplatz ist für Rutschphasen sehr geduldig, was jedoch ein Hartplatz kaum verzeiht. In jedem Fall haben insbesondere die Knie- und Sprunggelenke sehr stark darunter zu leiden. Schmerzhafte Muskelzerrungen, Bänderrisse, Sehnenentzündungen, uvm. sind die Folgen.

Ellenbogen und Schultern
Die menschlichen Schultern und Ellenbogen leiden neben der Wirbelsäule am häufigsten. Am bekanntesten für Überbelastungen im Tennissport ist der Tennisarm bzw. der Tennisellenbogen. Mechanische Stoß- und Vibrationsbelastungen beim Schlagen überlasten die Armmuskulatur sowie die Sehnen. Häufigste Ursache neben dem Fehlgriff (schlechte Technik) sind ein nicht passender Schlägergriff (zu klein/zu groß), zu harte Bespannung oder ein zu schwerer Racket-Rahmen.

Wie Sie diesen Verletzungen vorbeugen können?
Ganz einfach. Die Muskeln und Sehnen gehören einige Minuten vor dem Spiel etwas angewärmt und gedehnt, dadurch werden Sehnen, Muskeln und auch die Bänder sehr viel geschmeidiger. Des weiteren wie bereits erwähnt, achten Sie auf die richtige Schlagtechnik, dem passenden Griff, eine weiche und flexible Besaitung und greifen Sie in jedem Fall zu einem leichteren Tennisschläger. Der Konditionszustand lässt sich mit verschiedenen Übungen verbessern. Hören Sie auf die Zeichen ihres Körpers. Signalisiert er ihnen Müdigkeit und Erschöpfung, sollten Sie mit dem Training aufhören. Vergessen Sie nie ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und achten sie im Sommer auf Sonnenschutz!

Die Profis sind zwar hervorragend trainiert und meist in bester physischer Verfassung aber eine lange und anstrengende Tennissaison auf unterschiedlichen Bodenbelägen, auf verschiedenen Kontinenten, ein Leben aus dem Koffer und das über Monate, das kann den Körper natürlich ordentlich „schlauchen“ und am Ende der Saison bekommt man häufig die Quittung. Arztbesuch und Krankenhaus!

Wir wünschen Ihnen dass Sie verletzungsfrei durch die anstehende Hallen-Saison kommen und sich fit machen für die kommende Saison. Viel Spaß in der Halle…

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US Open: Del Potro im Halbfinale, Nadal gegen Gonzalez unterbrochen

Im Duell der beiden Youngsters hatte der Argentinier Juan Martin del Potro das deutlich bessere Ende für sich. Der junge Kroate Marin Cilic konnte lediglich im 1. Satz mithalten. Del Potro, der an Nummer 6 gesetzt ist, siegte in 2:33 Stunden mit 4:6, 6:3, 6:2 und 6:1 gegen die Nummer 16 der Setzliste und zieht somit als dritter Spieler neben Roger Federer und Novak Djokovic in das Halbfinale der US Open ein.

Del Potro`s Gegner in der Runde der letzten vier steht noch nicht fest. Das letzte Viertelfinale zwischen Rafael Nadal und Fernando Gonzalez wurde durch starken Regen gestoppt. Bereits beim Spielstand von 2:2 im zweiten Satz wurde die Partie erstmals unterbrochen und beim Stand von 7:6 (7:4), 6:6 (3:2) für Rafael Nadal endgültig verschoben. Der Regen über New York wurde einfach zu stark.

Wie bereits im vergangenen Jahr haben die Veranstalter der US Open aufgrund von Regenunterbrechungen den Zeitplan nicht halten können und das Herren-Endspiel auf Montag verlegt. Schon 2008 mussten Federer und Murray erstmals seit 1987 um einen Tag verlängern.  Seither wird in New York heiß diskutiert, ob das weltgrößte Tennis-Stadion auf der Anlage in Flushing Meadwos überdacht werden soll. Neben den Veranstaltern melden sich nun auch aktive Spieler und der Altmeister John McEnroe zu Wort.

Der US Tennisverband hat mit rund 23.000 Zuschauern das Arthur-Ashe-Stadium errichtet, ohne Dach. Ein Stadion mit Dach und etwas weniger Zuschauern hätte eine ähnliche Summe gekostet und man könnte das Stadion im geschlossenen Zustand ganzjährig nutzen. Federer, einer der Spielersprecher meinte: „Ich bin dafür. Ein Dach macht für alle Beteiligten mehr Sinn und ermöglicht eine bessere Planung. Für Fans, TV-Zuschauer, Veranstalter und auch Spieler.“ Bei den beiden Grand Slam Turnieren in Wimbledon und bei den Australien Open sind bereits Dachkonstruktionen vorhanden und bei den French Open möchte man bis spätestens 2014 ein Dach anbringen.

Das Turnier ist noch nicht beendet, doch die Veranstalter sind mit den bisherigen Zuschauerzahlen sehr zufrieden. Beim deutschen TV-Publikum ist ebenfalls ein Aufwärtstrend sichtbar. Auch wenn aktuell nicht die ganz großen Tennisstars aus Deutschland kommen, so ist Tennis doch ein schöner, athletischer und interessanter Sport, der in Deutschland weit verbreitet ist. Die Faszination Tennis ist nach wie vor gegeben, was mehr als zwei Millionen Tennisspielerinnen und -spieler in knapp 10.000 organisierten Vereinen bundesweit zeigen.

wäre Tennis auch etwas für Sie? Sie benötigen neben einem Tennisschläger, passgenaue Tennisschuhe sowie geeignete Tennisbekleidung. Das Tennis Racket lassen Sie noch mit einer Tennissaite bespannen und den Griff umwickeln Sie noch mit einem Overgrip Griffband für noch besseren Halt. Jetzt packen Sie die Tennisartikel in eine Tennistasche und fahren zum nächstgelegenen Tennisplatz!

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US Open: Djokovic und Federer im Halbfinale

Roger Federer steht vor seinem sechsten US-Open-Titel, denn auch Robin Söderling aus Schweden kann den fünfmaligen Gewinner der US Open und Titelverteidiger Roger Federer bei den US Open 2009 nicht zu stoppen. Der Weltranglistenerste und Nummer 1 der Setzliste verpasste Söderling dabei im ersten Satz die Höchststrafe. Bei der Neuauflage des French-Open-Finale, welches nicht nur vom New Yorker Publikum mit Spannung erwartet wurde, hatte Roger Federer die ersten beiden Sätze locker im Griff und es schien ein klarer 3-Satz-Sieg zu werden. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Im dritten Satz konnte sich Söderling endlich aus seiner Nervosität befreien und bot dem Schweizer einen harten Kampf. Die Sätze drei und vier wurden jeweils im Tiebreak entschieden und so hieß es am schlussendlich nach 2:33 Stunden. Game, Set, Match Federer – 6:0, 6:3, 6:7 (6:8) und 7:6 (8:6). In der Runde der letzten Vier Spieler trifft Roger Federer (Wilson Tennisschläger) auf den Serben Novak Djokovic.

Novak Djokovic (SRB), Nummer 4 der US Open Setzliste 2009

Novak Djokovic (SRB), Nummer 4 der US Open Setzliste 2009

Die Nummer 4 der Weltrangliste sowie Setzliste besiegte den Spanier Fernando Verdasco (Nummer 10 der Setzliste) in einem relativ unspektakulärem Match mit 7:6 (7:2), 1:6, 7:5, 6:2. Das Spiel zwischen Verdasco (Tecnifibre) und Djokovic war lange Zeit von vielen unnötigen Fehlern auf beiden Seiten geprägt und wenig hochklassig! Für Verdasco war der Einzug in dieses Viertelfinale das beste Ergebnis bei den US Open. Djokovic wird sich deutlich steigern müssen, wenn er gegen Roger Federer bestehen möchte.

Die Siegesserie von Roger Federer ist grandios. Er hat nun insgesamt eine US-Open-Matchbilanz von 50:4, davon 39 Siege in Folge. Die letzte Niederlage in Flushing Meadows erlitt er 2003 im Achtelfinale gegen David Nalbandian aus Argentinien. Der Schweizer spielt auch in 2009 wieder eine hervorragende Saison. In Paris und Wimbledon holte er bereits die letzten beiden Grand-Slam-Titel. Das junge Vaterglück dürfte Federer ebenfalls beflügen. Wer soll Federer bei seinem Siegeszug in die Annalen (lat. = Geschichtsbücher) aufhalten?

Was durch Federer-Siege für die US-amerikanische Ausrüsterfirma WILSON eher Gewohnheit ist, stellt für die österreichische Sportartikelfirma, u.a. Tennis Rackets, HEAD eine positive Meldung dar. Um die Nachfrage nach Tennistaschen und Tennisschläger von Novak Djokovic – Speed Serie – zu steigern, hat die Fa. HEAD einen riesigen Medien-Rummel im Frühjahr diesen Jahres veranstaltet. Keine Mühen und Kosten wurden gescheut, um das eingestaubte Image etwas aufzupolieren und zu verjüngen. Mit der Monster-Rebels-Kampagne hat es HEAD geschafft insbesondere beim jüngeren Publikum gut anzukommen. Junge Stars wie Novak Djokovic, Marin Cilic oder auch Andy Murray sind beim Image-Transport gern gesehene Werbebotschafter. Man kann sagen was man will, die Kampagne wurde sehr gut angenommen und die guten Verkaufszahlen der Head Tennisartikel sprechen für sich.

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US Open: Nadal im Viertelfinale und neue Nummer 2, Murray raus

Der ehemalige Weltranglisten-Erste Rafael Nadal steht bei den US Open 2009 im Viertelfinale. Der Spanier hatte mit dem Franzosen Gael Monfils lediglich im ersten Satz Schwierigkeiten. Nach letztlich 2:45 Minuten stand das Ergebnis mit 6:7, 6:3, 6:1 und 6:3 fest. Vor über 23.000 Zuschauern zeigte Nadal in der Night-Session im weltgrößten Arthur-Ashe-Stadion dem New Yorker Publikum nach schwachem Beginn Hartplatz Tennis vom feinsten. Mit diesem deutlichen Sieg gegen die Nummer 13 der Setzliste schafft Rafael Nadal wieder den Sprung auf Postion 2 der ATP-Weltrangliste. Ausschlaggebend dafür war jedoch nicht der Sieg von Rafael Nadal gegen Gael Monfils, sondern die überraschende Niederlage vom Schotten Andy Murray gegen den Kroaten Marin Cilic.

Der Vorjahresfinalist Andy Murray, der gegen Taylor Dent noch überzeugte, fand nie in die Partie. Von Anfang an beherrschte der junge Marin Cilic die Nummer 2 der Weltrangliste und Nummer 2 der Setzliste. Mit einem klaren und deutlichen 7:5, 6:2, 6:2-Erfolg in lediglich 2:08 Stunden sorgte der 20-jährige Kroate damit für die riesen Überraschung. Gleichzeit ist es für Marin Cilic der größte Erfolg in seiner noch jungen Karriere.

Nadal musste wegen Kniebeschwerden im Sommer 2009 wochenlang pausieren. In dieser Zeit zog der „Vielspieler“ Andy Murray am Majorciner Mitte August vorbei. Doch die Niederlage im Achtelfinale der US Open hat Andy Murray, dem Vorjahresfinalisten, sehr viele Weltranglistenpunkte gekostet und somit ist seit heute wieder der „Babolat-Mann“ Federer`s härtester Konkurrent.

Der 23-jährige Nadal trifft nun im Viertelfinale am Donnerstag auf den Chilenen Fernando Gonzalez. Die Nummer 11 der Setzliste setzte sich gegen die Nummer 7 der Setzliste Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich nach einem harten Kampf mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:3) und 6:4 durch.

Marin Cilic, Nummer 16 der Setzliste, spielt in der Runde der letzten Acht gegen Juan Martin del Potro. Der Argentinier und Nummer 5 der Setzliste lies der ehemaligen Nummer 1 Juan Carlos Ferrero aus Spanien keine Chance. Klar und deutlich in 3-Sätzen siegte Juan Martin del Potro mit 6:3, 6:3 und 6:3.

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US Open: Djokovic und Federer im Viertelfinale

Der fünfmalige Gewinner der US Open und Titelverteidiger Roger Federer ist bei den diesjährigen US Open nicht zu stoppen. Der Weltranglistenerste und Nummer 1 der Setzliste hatte in lediglich 1:48 Stunden beim klaren 3-Satz-Sieg mit 7:5, 6:2, 6:2 keine Schwierigkeiten mit Tommy Robredo aus Spanien. Robredo, die Nummer 15 der Weltrangliste und Nummer 14 der Setzliste, der in der 3. Runde im „Dunlop-Pro-Duell“ den US-Amerikaner Blake ausschaltete, James Blake war wegen einer Fußverletzung stark beeinträchtigt, stand immerhin zum 6. Mal bei den US Open im Achtelfinale.1Y0-259
Doch auch unter den Augen der Schauspielerin Nicole Kidman hatte Tommy Robredo, der U16 Orange-Bowl-Sieger von 1998, der in Flushing Meadows immerhin eine 22:9 Bilanz vorzuweisen hat, gegen das druckvolle und intelligente Spielsystem von Roger Federer keine Chance.

Im weltgrößten Tennisstadion, dem Arthur-Ashe-Stadion, bot sich den Zuschauern eine einseitige Partie. Lediglich bis zum Ende des ersten Satzes konnte Robredo mithalten, doch als er beim Spielstand von 5:5 seinen Aufschlag verlor war sein Willen gebrochen. Bis dahin spielte Tommy Robredo wirklich auf sehr hohem Niveau und erspielte sich sogar 3 Breakbälle. Mit zunehmender Zeit wurden aber die Aufschlagspiele vom fünfmaligen Champion im deutlicher und Robredo punktete kaum noch. Federer, der im Laufe des Turniers bereits Simon Greul (GER) und Lleyton Hewitt (AUS) bezwingen konnte, trifft nun im Viertelfinale auf den Schweden Robin Söderling. Söderling profitierte von einer verletzungsbedingten Aufgabe seines russischen Gegners Nikolaj Davydenko.

Die Siegesserie von Federer bei den US Open ist beeindruckend. Wer soll diesen Ausnahmespieler bei den US Open 2009 besiegen? Die letzte Niederlage bei den US Open musste Federer im Achtelfinale 2003 gegen den Argentinier David Nalbandian hinnehmen. Seitdem hat er 38 Siege in Folge in New York feiern können. Federer schraubt damit seine Gesamt-US Open-Bilanz auf 49:4 Siege hoch.

Die Neuauflage des Finals der French Open 2009 wird vom New Yorker-Publikum am Mittwoch mit Spannung erwartet, auch wenn Robin Söderling, die Nummer 12 der Setzliste, auf Hardcourt kaum Chancen gegen Roger Federer haben dürfte. Nur der „Altmeister“ Andre Agassi aus den USA hat mehr Siege auf Hardcourt erreichen können als Federer. Roger Federer, der Tennisprofi der Superlative greift bei den US Open 2009 zu seinem 16. Grand-Slam-Titel. Bereits jetzt steht er mit 15 gewonnenen Grand Slam Titel an der Spitze dieser Wertung. Insgesamt hat Federer in seiner Karriere bisher 61. Turniersiege in der Einzelkonkurrenz erreichen können und im Jahre 2006 übernahm er auch die Führungsposition von Pete Sampras in Sachen Preisgeld. Denn in 2006 spielte Federer das Rekord-Preisgeld von 8,3 Millionen US-Dollar in einer Saison ein – wahnsinn!

Auf jeden Fall dürfte der sympathische „Schweizer-Jung-Papa“ für seine Ausrüsterfirmen: Wilson und NIKE ein echter Glücksgriff sein, wenn auch nicht ganz billig!

Neben dem Schweizer Weltranglistenersten, der bereits in diesem Jahr bei den French Open und in Wimbledon triumphierte, zog auch der serbische Tennisprofi Novak Djokovic leicht und locker in das Viertelfinale ein. Der junge „HEAD-Pro“ Novak Djokovic fertigte in lediglich 1:46 Stunden den Tschechen Radek Stepanek mit 6:1, 6:3, 6:3 ab. Djokovic`s Basis zum deutlichen Sieg war ein hervorragender Aufschlag, so konnte er die Partie nach Belieben gestalten. Novak Djokovic, die Nummer 4 der Weltrangliste und Nummer 4 der Setzliste, erreichte bereits im Vorjahr das Halbfinale und zählte bereits im Vorfeld des Turniers zum engsten Favoritenkreis. Für den 22-jährigen Profi aus Serbien ist es bereits die zehnte Teilnahme eines Viertelfinals in einem Grand-Slam-Turnier. Größter Erfolg für Novak Djokovic war sicherlich der Triumph im Vorjahr bei den Australien Open in Melbouren, da hat er bereits bewiesen, dass er auf Hardcourt sehr gut spielen kann.

Etwas Entertainment und tolle Stimmung bot sich im Anschluss an die „Djokovic-Partie“. Zur Freude des New Yorker Publikums schlug er noch ein paar Bälle mit dem „Altmeister“ John McEnroe, der die Partie zwischen Djokovic und Stepanek für das US-amerikanische Fernsehen kommentierte. Auch im Viertelfinale ist der „Haas-Bezwinger“ Fernando Verdasco aus Spanien. Verdasco wird durch den Sieg gegen den Lokalmatador und Bezwinger von Andy Roddick in der 3. Runde, John Isner, mit 4:6, 6:4, 6:4 und 6:4 zum nächsten Gegner von Djokovic.

Tennis in New York fasziniert die Massen. Immerhin waren 2008 rund 740.000 Zuschauer auf der Anlage, rund 85 Millionen Zuschauer an den TV-Geräten sowie 34 Millionen im Internet. Wollen auch Sie Tennis spielen? – Kein Problem. Die nötige Ausrüstung wie Tennis Rackets, ein Tennis Shirt sowie Tennisschuhe oder eine Tennistasche finden Sie bei Tennis-World.de, Ihren Tennis Onlineshop!M2050-246

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Deutsches Tennis: Masse statt Klasse?

Dritte Runde US Open, Tommy Haas gibt gegen Verdasco ein eigentlich schon gewonnenes Spiel noch ab. Und damit ist es mal wieder passiert: Ein Grand Slam-Turnier geht frühzeitig ohne deutsche Teilnehmer zu Ende.

Natürlich trauern wir in Deutschland noch den goldenen Zeiten mit Becker, Graf und Stich nach. Seitdem sind einige gekommen und gegangen, ohne jedoch einen wirklichen Durchbruch zu schaffen. Derzeit kommen viele nach, was durchaus ein Anlass zur Hoffnung ist. Aber die US Open 2009 waren mal wieder eine Enttäuschung. Obwohl die letzte Zeit immer mehr deutsche Tennisspieler und -spielerinnen es schaffen ins Hauptfeld der großen Turniere zu kommen, die meisten scheiden dann auch früh wieder aus. Subjektiv9L0-625 versuchen sich viel mehr deutsche Teilnehmer als zu Zeiten von Becker, Graf und Stich. Jedoch ist der aktuelle Trend ganz klar: Masse statt Klasse!

Tommy Haas ist derzeit noch der einzige Deutsche, der sich das Prädikat „Weltklasse“ verdient hat. Seine Karriere neigt sich aber auch mehr dem Ende und er scheint nur noch bei wenigen Turnieren wirklich motiviert. Kohlschreiber schafft immer mal wieder Höchstleistungen und sensationelle Siege, aber spielt einfach verdammt unkonstant und daher ist ihm bisher (und wird ihm wohl auch in Zukunft) nicht der große Wurf gelungen.

Wimbledon-Quali-2009: Simon Greul mit Paul Brock von Tennis-World.de

Wimbledon-Quali-2009: Simon Greul mit Paul Brock von Tennis-World.de

Dahinter stehen viele junge Spieler, allen voran Dominik Schulz, Schlange,
E20-598 die immer mal wieder einzelne, herausragende Leistungen schaffen, aber in der Gesamtbetrachtung grauer Durchschnitt sind im Vergleich mit Spielern anderer Länder. Kann mich an Benjamin Becker erinnern, der bei den US Open einst die Karriere von Agassi beendet hat und damals so groß aufspielte, dass ihm einige eine große Zukunft vorhergesagt haben. Und seitdem? Selten, dass er mal einen besseren Spieler schlägt, ein Schatten seiner Leistungen von damals. Dann gibt es noch Mischa Zverev, einen Simon Greul, einen Björn Phau, einen Andi Beck und einen Philipp Petzschner sowie Michael Berrer, alle zwischendurch mal mit einer tollen Leistung, aber die Spitzen sind zu selten, als dass man sie über das Prädikat „Durchschnitt“ erheben könnte. Natürlich sind einige noch jung und haben noch Luft nach oben, aber ein Grand Slam-Finale kann man wohl keinem der genannten in absehbarer Zeit zutrauen. Dafür bräuchte man mal einen neuen Ausnahmespieler, der schon in ganz jungen Jahren für Furore sorgt.

Wie eine Melanie Oudin, gerade 17. Das sind die Ausnahmetalente, die eine Tennisnation ab- und zu braucht. Vielleicht straft einen die Zukunft lügen, aber sie hat das Potential eine ganz Große zu werden.

Doch haben wir nicht auch Sabine Lisicki? Nicht nur im Blog Tennis-Experten wird ihr das Potential zugeschrieben, eben dieses Talent zu besitzen, was sie zur nächsten deutschen Teilnehmerin eines Grand Slam-Finales machen kann. Ihr Talent ist unbestritten, hat die harte Tennis-Schule von Nick Bollettieri durchgemacht und war lange Zeit einfach nur zu unkonstant. Bei diesen US Open haben viele gedacht, jetzt ist für sie die Zeit des Durchbruchs gekommen. Doch weit gefehlt! Nach vorher schon nicht wirklich überzeugenden Leistungen eine sang- und klanglose Niederlage gegen Radionova(!). Die Verletzung hatte damit nichts zu tun, als sie umknickte war der Matchball schon verloren. Stehen bleibt eine weiter deutsche Enttäuschung. Dabei hat die Boulevard-Presse alles versucht, um neuen Tennis-Hype in Deutschland zu erzeugen. Das einzige, was in diese Richtung noch funktioniert derzeit ist der Davis-Cup.

Hinter Sabine Lisicki sieht es bei den Frauen ähnlich aus wie bei den Männern: Kerber, Barrois, Groenefeld und Petkovic. Vielleicht überrascht eine noch durch große Zukunft, derzeit sieht es nach Alltag aus. Eben Masse statt Klasse.

Der letzte deutsche Finalteilnehmer bei einem Grand Slam-Turnier? Rainer Schüttler. Irgendwie passend, ohne ihm zu Nahe zu treten. Wimbledon 2009 hätte Tommy Haas es beinahe mal wieder geschafft. Aber: natürlich nur beinahe!

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