Beiträge getagged mit Bespannungsservice

PACIFIC zieht positive Bilanz in Stuttgart

Die Geschichte des PACIFIC-Erfolgs geht weiter! Die 31. Ausgabe des MERCEDES CUP, der im Zentrum von Stuttgart (GER) stattfand, war absolut erstaunlich!

Die Tennisfans sahen viele aufregende Matches von ATP PRO Spielern wie: Gilles Simon (FRA), Nikolaj Davidenko (RUS), usw. – unter dem renommierten Feld waren sieben PACIFIC Spieler, die stolz ihre Talente sowie das „X-Logo“ dem Publikum präsentierten – Rainer Schüttler (GER), Mikhail Youzhny (GER), Alexander Flock (GER) und Dominik Meffert (GER), um nur einige zu nennen, zeigten dem begeisterten Publikum in Stuttgart, dass das „Xcitement“ überall anzufinden ist!

Der letztlich unerwartete Sieger des ATP Masters Series der 250er Kategorie war der junge Franzose Jeremy Chardy, der den Rumänenn Victor Hanescu im Finale am Sonntag mit 1:6, 6:3 und 6:4 bezwingen konnte.

Official Stringing Service PACIFIC, Mercedes Cup

Official Stringing Service PACIFIC, Mercedes Cup

Eine wirklich anstrengende und aufregende Woche geht für PACIFIC zu Ende – zusammen damit, der Offizielle Bespannungsservice im 17. Jahr in Folge zu sein sowie dem Verkauf der beliebten PACIFIC Produkten wie: Taschen, Bekleidung, Saiten, Griffbänder, etc. am eigenen „Messe-Stand“. Der absolute Verkaufsschlager in der zurückliegenden Woche des MERCEDES CUP war die Hybrid-Tennissaite: POWER HYBRID, ein offizielles ATP Produkt, das aus der Kombination aus POLY FORCE Tennissaite und der POWER LINE Tennissaite von Pacific besteht.

Gemäß Christian Reuter, dem Leiter des PACIFIC Stringing Teams, steigt die Nachfrage an Hybriden-Tennissaiten bei den Spielern gewaltig an! Ja, seit ein paar Jahren bereits verwenden die Spieler von ATP & WTA größtenteils eine Hybride Tennissaite und jetzt werden sie noch populärer, auch unter den Freizeit- und Hobbyspielern. Sicher haben die Endverbraucher für sich weitere Vorteile der Hybriden Saiten entdeckt – so macht das Tennis spielen wieder mehr Spaß und man fährt mehr Siege ein!

Christian Reuter und sein professionelles Bespannungsservice Team haben mehr als 300 Rackets, an 4 Servicestationen mit X6 / X8 Maschinen, für die Profispieler bespannt und zudem noch rund 120 Tennisschläger für Kunden, Freizeitsportler und Besucher des Mercedes Cup. Das ist eine bemerkenswerte Anzahl – beweisen diese Zahlen doch, dass sich der Tennissport wieder eines gewissen Booms erfreuen kann. Darüber hinaus hat das Stringing Team von Christian Reuter den Servicegedanken noch weiter ausgedehnt und es den Kunden bzw. Besuchern angeboten, ähnlich wie die Profis, ein Beratungsgespräch Rund um die Themen „Schläger bespannen“ und „Racket-Tuning“ vor Ort zu führen – dies wurde hervorragend angenommen!

Voller Stolz präsentierte PACIFIC die Markteinführung zweier absoluten Weltneuheiten – die Bespannungsmaschinen X6 und X8. Die beiden neuen und innovativen Bespannungsmaschinen im trendigen „Space-Design“ wurden sofort von Profis und Amateuren beäugt. Diejenigen, die einen näheren Blick auf die Maschinen X6 und X8 von PACIFIC riskierten, kamen aus dem Staunen kaum heraus und waren von den Features, der Technik und dem Design absolut beeindruckt.

Schlußendlich ist die Fa. PACIFIC ein solider Partner des MERCEDES CUP seit über 17 Jahren und ist rückblickend sehr stolz darauf eine solch lange Partnerschaft mit den Stuttgarter Veranstalter am Weissenhof zu haben. Natürlich schaut man auch gespannt und aufgeregt auf zukünftige Projekte und Aufgaben beim MERCEDES CUP.

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Besaitungsmaschinen

Bei jeder Racketsportart bilden Saiten einen wesentlichen Bestandteil des Rackets. Ganz gleich ob Badminton, Squash oder Tennis, nach einer gewissen Spielzeit wird jede Besaitung abgenützt sein oder gar reißen. Eine neue Besaitung ist dann nicht ganz billig, einen wesentlichen Teil der Kosten für eine neue Bespannung macht dabei der Besaitungslohn aus, so daß sich für Vielspieler eine eigene Bespannungsmaschine durchaus lohnen kann.

Eine Bespannung eines Tennisschlägers mit Tennissaiten kostet, je nach Saitentyp und -Art, zwischen 15 und 40 Euro, wobei der Besaitungslohn selbst etwa 12-20 Euro ausmachen wird. Bespannt man noch für einige Freunde und/oder Clubkameraden, kann sich auch eine qualitativ hochwertige Bespannungsmaschine rasch ammortisieren.

Besaitungsmaschinen teilt man in 3 Grundtypen ein: der mechanischen Hebelmaschine, der Kurbelmaschine und der elektrischen Besaitungsmaschine. Eine teure elektrische Maschine, gute Qualitäten gibt es ab ca. 800 € aufwärts, lohnt sich dabei also nur für Vielbespanner oder Liebhaber. Kurbelmaschinen sind als ungenau verschrieen, da man mit Ihnen bei gleich eingestelltem Bespannungsgewicht, je nach Saitentyp und -Art unterschiedliche Ergebnisse erzielt.

So verwundert es also nicht, daß die mechanische Hebelmaschine bei Hobby-Besaitern die Meistverkaufte ist, da sie zum einen wenig Störanfällig und zum anderen sehr genau ist. Besonderen Wert sollte man dabei auf die Qualität der Zangen und der Spannköpfe legen, da nur sehr gute Zangen Saiten zuverlässig und verletzungsfrei halten, eine Voraussetzung für präzise und haltbare Besaitungen. Von billigen mechanischen Hebelmaschinen unter 300 Euro ist deshalb abzuraten, auch hier gilt wie überall, Qualität hat ihren Preis – hält dafür aber auch viel länger.

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Wie entsteht ein Head Tennisschläger, insbesondere mit der neuen YouTek Technologie?

Am Anfang der Schlägerproduktion stehen die verwendeten Rohstoffe. Beim Tennisschläger handelt es sich um sogenannte Verbundstoffe. Ein sehr bekannter Verbundwerkstoff ist Stahlbeton, bestehend aus Stahl und Beton. Im Tennisschläger verwendet man anstelle von Stahl eine Kohlefaser und anstatt Beton nimmt man Kleber. Die Faser kann unterschiedliche Güte und Dicke haben. Im neuen Head Schläger ist die Kohlefaser 0,004 mm dick. Die Faser benötigt für den Halt jedoch einen Verbundstoff (Kleber). In der Regel verwendet man dafür ein ein Epoxidharz. Damit verklebt man die Faserstruktur.

head_manufactoring_11head_manufactoring_21Das interessante dabei ist, zieht man den Verbund aus Kohlefaser und Epoxidharz in Faserrichtung, so ist das Konstrukt sehr steif und erlangt einen Steifigkeitsgrad von 150. Zieht man im 90° Winkel dagegen, so ist das Konstrukt sehr weich und erlangt lediglich einen Steifigkeitsgrad von 5. Nun nehmen Sie wahrscheinlich an, dass wenn man exakt im 45° Winkel zieht, ein Steifigkeitsgrad von 77,5 das Ergebnis ist. Falsch, lediglich 24 erreichte Steifigkeit.

Das Geheimnis eines Tennisschlägers liegt also in den unterschiedlichen Schichten, der Kohlefasern und des Expoxidharz. Je nach Winkel, erhält man eine etwas weichere bzw. steifere Verbindung.

Beim Tennisschläger gibt es diverse Spezifikationen an denen man sich orientiert:

Schlägergewicht (unbespannt, bespannt ca. 15 – 18 g schwerer),Balancepunkt / Schwerpunkt (kopflastig bedeutet = Balancepunkt ist am Schlägerkopf), Schlägerlänge, Schlagfäche, Bespannungsmuster, Picup-Punkt (m * b, Masse * Balance), Schwunggewicht (Trägheitsmoment), Polares Moment und der RA – Wert (Statische Steifigkeit)
head_manufactoring_3produktion02 Somit nimmt man zunächst einen Kunststoffschlauch und wickelt verschiedene Kohlefaser-Epoxidharz-Schichten in unterschiedlichen Winkeln in mehreren Lagen übereinander. Das ganze Konstrukt ist noch sehr weich und schlapp und lässt sich sehr gut in die Form eines Tennisschlägers bringen. Hat man die geeignete Schlägerform, steckt man die Verbundwerkstoffe in den Ofen. Bei über 160 Grad werden die Materialen fest und ähneln bereits einem Rahmen. Es fehlen jetzt noch die Ösen, der Griff und verschiedene Einstellungen an der Bespannungsmaschine mit Nivelierung. Was bedeutet, soll der Schläger kopflastig oder Grifflastig werden?

produktion06Jeder Tennisschläger hat mindestens zwei Sweetspots, 1. Griff und 2. Bespannung. Durch die Einstellungen am Schläger versucht man den Stoßmittelpunkt zwischen beiden Sweetspots zu ermitteln. Die Ziele sind: kein Schock am Griff und keine Vibration in der Bespannung.

head_manufactoring_4Da die Schläger keinesfalls, trotz gleichen Typs und Modells, gleich (mit gleicher Balance, gleichem Trägheitsmoment) aus der Presse kommen, wird versucht beide Schläger auf ein gleiches Maß auszugleichen. Für Tennis Pros ist dies ein absolutes Muß, um ein Maximum an Performance beim Tennisspiel zu erreichen. Was hilft es, wenn man trotz gleichen Schwungs und gleichen Rackets der Balancepunkt leicht verzerrt ist. Eine Schlagkontrolle wird da schwer! Andererseits bekommt man bei zu kopflastigen Schlägern, die auch noch sehr schwer sind (über 300g) recht schnell einen Tennisarm!

Paul Brock vom Tennis Onlineversand „Tennis-World.de“ ist seit mehreren Jahren professioneller Bespanner und Besaiter. head_manufactoring_5 Er hat große Erfahrung und bereits mehrere Tausend Racquets bespannt, auch auf der ATP und WTA Tour. Paul Brock hat weltweit auf Tennisturnieren bespannt und die Wünsche und Anforderungen der Pros erfüllt. Unter anderem bespannte Paul Brock die Schläger der Tennisprofis in bei den Rasenturnieren in Queens und Wimbledon, auf Hardcourt bei den US Open und den Australien Open sowie viele weitere Turniere der Masters Series. 2004 war er bei den Olympischen Spielen in Athen und hat für die deutschen Tennis Pros Rainer Schüttler, Nicolas Kiefer und Tommy Haas bespannt. Natürlich war er sehr daran interessiert, was der Chefentwickler von Head zu berichten hatte. Im Anschluss konnten wir uns vom neuen Head YouTek Speed Racket selbst überzeugen. In einem Performance Test schlugen Paul und ich ein paar Bälle, natürlich Head ATP Tennisbälle. head_manufactoring_6

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