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Del Potro scheitert in Wimbledon an Hewitt

Wimbledon – eine fautsdicke Überraschung in der Herrenkonkurrenz:
Lleyton Hewitt, der Wimbledon Champion von 2002, wirft den an Nummer 5 gesetzten Argentinier Juan Martin Del Potro aus dem Turnier. Auf dem Center Court von Wimbledon scheint Lleyton Hewitt (Yonex) sich wirklich wohl zu fühlen, denn bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause konnte der inzwischen auf Nummer 56 der Weltrangliste abgerutschte Australier den favorisierten Del Potro klar und locker in 3-Sätzen bezwingen. Am Ende hieß es am 4. Turniertag in Wimbledon 6:3, 7:5, 7:5.

Lleyton Hewitt, Yonex SHT-306 Tennisschuhe

Lleyton Hewitt, Yonex SHT-306 Tennisschuhe

Der an Nummer 5 gesetzte Del Potro, der von vielen als Mitfavorit auf den diesjährigen Titel gesehen wurde, zeigte nicht sein bestes Tennis und wurde immer wieder vom großartig aufgelegten Lleyton Hewitt ausgespielt. Der „Beißer“ und „Dauerläufer“ Hewitt kam beinahe wieder an die Form früherer Tage heran, nachdem er ja lange Zeit verletzungsbedingt pausieren musste. Seit März 2008 kämpft Lleyton Hewitt immer wieder mit Verletzungen und wurde letztlich aus den Top 50 der Weltrangliste „herausgespült“. Bei der Partie gegen Juan Martin Del Potro auf dem Center Court von Wimbledon konnte man aber sehen, dass der früher Champion von 2002 auf dem Weg der Genesung ist.

In der dritten Runde trifft Hewitt auf den Sieger der Partie Philipp Petzschner (GER) gegen Mischa Zverev (GER). Hewitt sieht, ohne überheblich zu wirken, gute Chancen auch diese Runde zu überstehen und bei seiner 7. Turnierteilnahme in die zweite Woche zu kommen…

Der French Open Halbfinalist Juan Martin Del Potro ist natürlich nicht glücklich darüber, dass er in einer so frühen Turnierphase bereits auf einen so starken Gegner getroffen war. Ähnlich früh erwischte es ja Rafael Nadal (ESP) (Babolat) in Paris, der vom späteren Finalisten Robin Söderling (SWE) (HEAD) überraschend bezwungen wurde.

Zum Spielverlauf:
Im ersten Satz vergab Del Potro sechs Breakpoints gegen Hewitt, bevor dieser im zehnten Spiel dem Argentinier das Service abnahm und locker den Satz nach Hause servierte. Insgesamt war der Aufschlag des Australiers einfach besser. Der 28-jährige Hewitt servierte 13 Asse in den ersten beiden Sätze und setzte Del Potro mit weiteren Servicewinnern immer wieder unter Druck.  Die Nummer 5 der Wimbledon-Setzliste kam im zweiten Satz jedoch besser ins Spiel und hatte lange Zeit kaum Probleme seinen Aufschlag zu halten. Beim Spielstand von 6:5 aus Sicht von Hewitt und Aufschlag Del Potro nutzte der Wimbledon-Champion früherer Tage eine kleine Unsicherheit und sicherte sich die 2:0 Satzführung.

Im dritten Satz ein gewohntes Bild – ein möglicher Drei-Satz-Sieg rückte in greifbare Nähe als Hewitt bei 5:4 zum Matchgewinn aufschlug. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt – der bis dahin so souveräne Hewitt gab seinen Service ab und Del Potro glich zum 5:5 aus . Doch am heutigen Tag konnte die ehemalige Nummer 1 nichts erschüttern, ihm gelang das Re-Break und der Rest war reine Formsache – ein grandioser Sieg von einem nie aufsteckenden Lleyton Hewitt, der dem englischen Publikum auf dem Center Court gezeigt hat das man mit dem „Yonex-Altmeister“ rechnen muss.

LLeyton Hewitt, Yonex RQiS 1 Tour Racket

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Sieben deutsche Tennisprofis in Wimbledon dabei

In den letzten Wochen auf Sand und Rasen haben die deutschen Tennisprofis gezeigt, dass sie zur Weltspitze zählen. Zuerst gewann Tommy Haas, der bei den French Open noch knapp am späteren Sieger Roger Federer scheiterte, letzte Woche das Rasenturnier der Gerry Weber Open im westfälischen Halle gegen den favorisierten Serben Novak Djokovic und jetzt auch noch der Saarländer Benjamin Becker.

Becker (Orscholz/49) hat das ATP von Hertogenbosch in den Niederlanden gewinnen können und klettert wieder in die Top 50 der Weltrangliste. Er ist damit die Nummer 6 der deutschen Herren nach Rainer Schüttler (Korbach), der sich trotz Halbfinal-Niederlage in Hertogenbosch gegen Becker auf Platz 29 verbesserte.  Gefolgt von Philipp Kohlschreiber (Augsburg/Platz 32), Tommy Haas (Sarasota-USA/34), Nicolas Kiefer (Hannover/35) und Mischa Zverev (Hamburg/45).

Nun darf man gespannt sein auf das Auftreten der deutschen Profis in Wimbledon, die sich derzeit in prächtiger Form zeigen. Es wäre schön für das deutsche Tennis wenn der aktuelle Höhenflug auf dem „Heiligen Rasen“ im Londoner Stadtteil Wimbledon fortzusetzen wäre.  Zu lange schon dauert die Durststrecke aus deutscher Sicht bei den All England Championchips. Der letzte deutsche Wimbledon-Erfolg liegt inzwischen 17 Jahre zurück – damals gewann Michael Stich 1992 im Doppel.  Die Ergebnisse der „Jahrhunderttalente“ Steffi Graf (Siegerin im Einzel: 1988, 1989, 1991-93, 1995 und 1996), Boris Becker (Sieger im Einzel: 1985, 1986 und 1989) und Michael Stich (Sieger im deutschen Finale von 1991) lesen sich traumhaft schön, aber die glanzvollen Tage des deutschen Tennissport liegen leider zu lange zurück. Der Alltag hat uns eingeholt und da sind Rasen-Erfolge in Halle und Hertogenbosch schon sehr beachtlich und wichtig für den unter Druck geratenen Deutschen Tennisbund (DTB).

Heute nachmittag um 14.30 Uhr live im DSF eröffnet der Vorjahresfinalist Roger Federer (Schweiz) nach der Absage des Titelverteidigers Rafael Nadal (Babolat Aero Pro Drive)das Turniergeschehen. Auch wenn der Eidgenosse mit einem möglichen 15. Triumph seiner Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier wieder die Führung der Weltrangliste übernehmen könnte, so war Federer doch traurig über die verletzungsbedingte Absage des Mallorkiners. Federer (Wilson) : „Rafael ist mein härtester Konkurrent, zu spannend waren unsere letzten Finalspiele. Mit ihm möchte ich mich messen!“

K-Swiss Glaciato Men Tennisschuh

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Aus deutscher Sicht beginnt den „Turnier-Reigen“ Philipp Kohlschreiber (Wilson [K]Blade 98), der in der ersten Runde gegen den Franzosen Florent Serra antreten muss. Tommy Haas (HEAD / K-Swiss Tennisschuhe) trifft in seinem Erstrundenmatch auf den Österreicher Alexander Peya. Bei den Damen bekommt es Anna-Lena Grönefeld mit der Inderin Sania Mirza zu tun, eine lösbare Aufgabe.

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Tommy Haas gewinnt beim Rasenturnier in Halle

Der Tennis-Routinier Tommy Haas krönt eine eindrucksvolle Woche mit dem Turniersieg bei den Gerry Weber Open im westfälischen Halle. Tommy Haas befindet sich in diesen Tagen in herausragender Form. Der 31-jährige, der bei den French Open nur knapp am späteren Sieger Roger Federer scheiterte, gewann gegen die Nummer vier der Welt, den Serben Novak Djokovic nach 2:12 Stunden mit 6:3, 6:7 (4:7), 6:1. Video: Motivation-Selbstgespräch (Australien Open, 2:36 min) Für Tommy Haas (Head Tennisschläger) ist es nach dem letzten Titel im Februar 2007 in Memphis der insgesamt zwölfte ATP-Triumph seiner Karriere, zugleich der erste auf Gras. Der in USA lebende Tommy Haas gewinnt „Klein-Wimbledon“ als vierter deutscher Tennisprofi nach Michael Stich (1994), Nikolas Kiefer (1999) und David Prinosil (2000). Haas, der seit kurzem wieder von Thomas Högstedt trainiert wird, hat zu alter Stärke zurückgefunden. Ein wichtiger Trumph für sein erfolgreiches Spiel ist die Rückhand-Longline, welche im Finale von Halle gegen den neun Jahre jüngeren Novak Djokovic (Head Youtek Speed Racket) mehrfach stach. Für die deutschen Tennis-Fans geht ein lange Durststrecke zu Ende und für Tommy Haas (Head Microgel Prestige Schläger) ist es nach zahlreichen Rückschlägen durch eine Schulterverletzung der Beweis dass er immer noch zu den besten Tennisspielern der Welt gehört. Immerhin war Haas im Mai 2002 die Nummer 2 der ATP-Weltrangliste, aber die permanenten Verletzungen haben Haas in den letzten Jahren zu viel Tennispause gezwungen und ihn in der Weltrangliste abrutschen lassen. Für die Gerry Weber Open, das „Heimspiel“ und die Rasen-Generalprobe für Wimbledon, bekam Tommy Haas eine Wildcard vom Veranstalter.

Tommy Haas, K-Swiss Clothing & Shoes

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Tommy Haas (K-Swiss Bekleidung und Schuhe) war nach dem Sieg glücklich aber auch überrascht: „Es ist unglaublich. Ich hätte nie gedacht, dass ich den Titel hier gewinnen kann.“ Sein Dank galt dem Publikum: „Danke für die tolle Unterstützung, es war eine wunderbare Woche für mich.“ Der unterlegene Favorit Novak Djokovic zeigte sich als fairer Sportsmann und gratulierte Haas zum Sieg: „Tommy hat den Sieg absolut verdient. Ich hatte viel Glück, dass ich überhaupt den zweiten Satz gewinnen konnte.“ Haas hatte mit dem Ausschalten von Jo-Wilfried Tsonga (FRA), Nummer 9 der Weltrangliste, im Achtelfinale der Gerry Weber Open bereits für großes Aufsehen bei den deutschen Tennisfans gesorgt. Mit dem Titelgewinn gegen Novak Djokovic hat sich Haas nun selbst gekrönt. Mit der Unterstützung der Zuschauer, seiner Verlobten Sara Foster und Schwester Sabine, zeigte er sich im Finale hochmotiviert und meisterte auch schwierige Situationen wie ein Champion. Sorgen machen musste man sich lediglich im Tie-Break des 2.Satzes als Haas insgesamt 3 Doppelfehler servierte und den Satz förmlich abschenkte. Doch glücklicherweise kam die Konzentration sofort wieder und im dritten Satz gelang ein frühes Break. Im Anschluss verliesen Djokovic ein wenig die Nerven wobei Tommy Haas bei schwülen Temperaturen entspannt und ruhig blieb. Schlussendlich wurde er nach 2:12 Stunden mit seinem 12 Karriere-Triumph belont. Gratulation zum ersten Sieg im dritten Aufeinandertreffen! Insgesamt war es ein grandiose Woche für den „Alt-Star“ und früheren Frauenschwarm, denn im Halbfinale am Samstag konnte er den innerdeutschen Prestigekampf gegen Philipp Kohlschreiber in einem spannenden Match für sich entscheiden. Er bezwang den sechs Jahre jüngeren Augsburger, die deutsche Nummer 1 Philipp Kohlschreiber (Wilson K Blade 98 Racket) mit 2:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:3). Schon da konnte man sehen, dass Tommy Haas mental in hervorragender Verfassung ist und auch in entscheidenden Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Nicht zuletzt sagt man, dass Tennis zu großen Teilen im Kopf entschieden wird. Denn eines ist ja ganz klar,
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Tennis spielen können die Jungs alle… Der Tennis Onlineshop von Tennis-World.de gratuliert Tommy Haas ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünscht den deutschen Tennisprofis viel Erfolg beim Grand Slam Turnier von Wimbledon (22.Juni bis 5.Juli 2009).

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Die Tennis-Gräfin wird 40 Jahre alt: Happy Birthday, Steffi Graf!

Steffi Graf  ist die beste deutsche Tennisspielerin aller Zeiten und auch nach ihrer Karriere immer noch ein Vorbild für alle  Tennissportler.  Sie hat eine Erfolgsgeschichte vorzuzeige wo von andere Tennisspieler nur träumen.

Steffi Graf

Steffi Graf

Am 14. Juni feiert Steffi Graf ihren 40. Geburtstag. Ihre Zeit als Tennisprofi ist längst vorbei, doch ihre großen Erfolge sind immer noch präsent. 1988 nahm ihre Karriere mächtig an Fahrt auf, denn die damals 19-Jährige siegte bei allen vier Grand-Slam-Turnieren: In Melbourne, Paris, New York und auch in Wimbledon.

Steffi Graf in Wimbledon. Sie gewinnt den Grand Slam.

Steffi Graf in Wimbledon. Sie gewinnt den Grand Slam.

Steffi Graf war erst die dritte Spielerin, der damit ein echter Grand Slam gelang.

Die Ausnahme-spielerin beherrschte Anfang der 90er das Tennis-geschehen nach Belieben.

Insgesamt stand sie 377 Wochen auf dem ersten Platz der WTA- Weltrangliste.

1997 lief es nach dem Skandal um ihren Vater nicht mehr rund: Der alternde Tennisstar musste die Führung in der Weltrangliste an Martina Hingis abgeben.

In ihren aktiven Jahren gehörte Vater und Manager Peter Graf zur Entourage der Gräfin. 1997 wurde er zu drei Jahren und neun Monaten Haft wegen Steuerhinterziehung verurteilt.

In glücklicheren Momenten (wie in Wimbledon 1993), war auch Mama Heidi  anwesend.

In ihrem letzten Profijahr gewann Steffi Graf 1999 noch einmal die French Open, ehe sie am 13. August ihren sofortigen Rücktritt als Aktive erklärte.

Danach war der weiße Sport nicht mehr der alleinige Mittelpunkt in Steffi Grafs Leben. Seit Ende 2001 ist sie mit Ex-Profi André Agassi verheiratet.

Seit Ende 2001 ist sie mit Ex-Profi André Agassi verheiratet.

Seit Ende 2001 ist sie mit Ex-Profi André Agassi verheiratet.

Das Tennistraumpaar scheint das Glück gepachtet zu haben. Im Oktober 2001 brachte Steffi Graf Jaden Gil und fast genau zwei Jahre später Tochter Jaz El zur Welt. Doch so putzig wie auf diesem Foto von 2005 sind die Geschwister nicht mehr, schließlich sind sie vier Jahre älter geworden.

Und noch immer ist die Brühlerin in Sachen Tennis unterwegs, wie bei der Preisverleihung 2009 in Paris. Steffi Graf überreichte Svetlana Kuznetsova die Siegertrophäe der French Open. Für ihren zweiten Platz erhielt Dinara Safina immerhin noch eine silberne Schale.

In einem Schaukampf im Wimbledon.

In einem Schaukampf im Wimbledon.

Noch gehört die Gräfin nicht zum alten Eisen: In einem Schaukampf im Wimbledon stellte sie im Mai 2009 ihr Können unter Beweis.

Tennis-world.de wünscht Steffi Graf alles Gute, Glück und Gesundheit zu Ihrem 40. Geburtstag.

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Roger Federer triumphiert mit Wilson Tennisracket endlich in Paris

Es ist endlich geschafft. Kurz nach 17 Uhr Ortszeit fiel bei Roger Federer überwältigt vom historischen Moment auf die Knie. Auf dem roten Sand schlug Roger die Hände über das Gesicht und lies den Emotion freien Lauf. Wieder einmal gewann eine Nummer 2 der Setzliste das weltgrößte Sandplatzturnier der Welt. Roger Federer, der drei Finals in Folge gegen Rafael Nadal verloren hatte, wurde in diesem Jahr nach dem Aus der Konkurrenten Nadal, Murray, Djokovic und Co. seiner Favoritenrolle gerecht.

Robin Söderling, HEAD Microgel Radical MP Schläger

Robin Söderling, HEAD Microgel Radical MP Schläger

Im Finale siegte der sympathische Schweizer gegen Robin Söderling (Head Microgel Radical MP Schläger) aus Schweden mit 6:1, 7:6, 6:4. Söderling zeigte sich in der anschließenden Siegerehrung als äußerst fairer Verlierer und sympathischer Sportsmann. Der 24-jährige Söderling, der die erfolgreichsten zwei Wochen seiner Tennis-Karriere erlebte, verlor gegen eine Tennis-Legende. Er selbst bezeichnete den Schweizer Tennis-Profi als „Best Tennis Player in Historie“ und fügte hinzu, dass er im Finale von Paris eine „Trainerstunde“ von Federer bekam. Trösten darf sich der Verlierer mit 530.000 Euro und
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einem ordentlichen Sprung im ATP Ranking. Ab morgen wird Söderling die neue Nummer 12 der Herren-Weltrangliste sein.

French Open, Finale 2009 Siegerehrung

French Open, Finale 2009 Siegerehrung

Ehre wem Ehre gebürt. Der 27-jährige Schweizer hob sich selbst in den Tennis-Olymp der ganz großen in der Geschichte. Der „Coupe des Mousquetaire“, welcher ihm vor ca. 15.000 Zuschauern auf dem Court Philippe Chatrier von der Tennis-Legende Andre Agassi überreicht wurde, war der letzte Grand-Slam-Pokal in der Samlung von Roger Federer, der ihm noch fehlte. Federer, der bis heute 5 Mal Wimbledon, 5 Mal die US-Open und 3 Mal die Australien Open gewinnen konnte, war der Druck und die Last auf seinen Schultern im Finale nicht anzusehen. Von Beginn an spielte Federer enorm druckvoll und schlug hervorragend auf. Gleich zu Beginn nahm er Söderling den Aufschlag ab und „überrannte“ den Schweden förmlich, der erst im zweiten Satz langsam ins Spiel fand. Lange Zeit ausgeglichen verlief der zweite Satz bis zum Spielstand von 6:6, aber im Tie-Break packte Federer sein bestes Tennis aus, servierte 3 Asse und 1 Service-Winner, der schnellste Aufschlag dabei über 211km/h schnell – ein Wahnsinn für Federer! Trotz einer 2:0 Satz-Führung und einem schnellen Break im dritten Satz, kämpfte der Schwede um seine Chance im Match zu bleiben. Diese Chance sollte er auch bei 5:4 und Aufschlag Federer haben. 30:40, Breakball für Söderling zum 5:5, aber dann kam der coole Schweizer und erfüllt sich seinen langersehnten Traum vom French Open Triumph. Damit ist Federer nun der sechste Spieler der Tennisgeschichte, der alle Grand-slam-Titel mindestens einmal gewinnen konnte. Mit seinem insgesamt 14. Grand-Slam-Titel zog er nun mit dem bisherigen Rekordhalter Pete Sampras (USA) gleich. Bei der Siegerehrung zeigte sich Roger Federer sichtlich berührt und meinte: „Es ist absolut unbeschreiblich, mir fehlen die Worte. Dieser French-Open-Triumph ist vielleicht mein größter Sieg – ein riesiger Dank an das französische Publikum, das mich immer unterstützt hat“. Als dann noch die Schweizer Nationalhymne erstmals in Paris gespielt wurde, liefen bei Roger Federer die Tränen über das Gesicht. Die 1,06 Millionen Euro Preisgeld haben Federer bestimmt nicht zum Weinen gebracht… Alle 4-Grand-Slams zu gewinnen, das war zuletzt vor rund 10 Jahren Andre Agassi (Sieger 1999) gelungen, da war es kaum überraschend, dass er den „Coupe de Mousquetaire“ überreichte und anschließend sagte: „Roger verdient diesen Triumph. In einer Tenniskarriere bei allen vier großen Major-Turnieren zu gewinnen, ist eine der größten Leistungen im Tennisspport überhaupt“.
Roger Federer, Wilson und Nike

Roger Federer, Wilson und Nike

Bei „Fritz-Walter-Wetter“, wie 1954 im Fußball WM-Endspiel von Bern, war der Schweizer „Ausnahmekönner“, der bis 2003 alle großen Titel gewonnen hatte, durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Nach den bitteren Niederlagen der letzten Jahre als Nummer 1 der Tenniswelt, jeweils gegen die Nummer 2 Rafael Nadal, drehte Federer in diesem Jahr den Spies! Nun endlich kann er sich einreihen zu großen Namen wie Andre Agassi, Fred Perry, Don Budge, Rod Laver und Roy Emerson. Ebenso historisch war der Einzug zum 19. Male in ein Grand-Slam-Finale, zuvor gelang dies nur Ivan Lendl. Dieser historische Sieg ist auch ein großer Triumph für die beiden Ausrüsterfirmen Nike und Wilson. Immerhin schauten mehrere Millionen Zuschauer weltweit das mit 16 Millionen Euro dotierte Spiel. Federer, der seit Jahren in Nike Sportswear triumphiert und mit einem Wilson Tennisschläger (Wilson K Six-One Tour) geniale Hits produziert. Wenn Sie einen Wilson Tennisschläger kaufen möchten, dann schauen Sie doch einfach beim Tennis Onlineshop von Tennis-World Brock vorbei. Im großen Sortiment an Wilson Tennis Racquets finden Sie neben dem Racket von Roger Federer auch andere tolle Tennis-Schnäppchen.

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Dinara Safina zeigt Nerven im Finale von Paris

Tennis ist wirklich ein verrückter Sport…
Das Damenfinale der diesjährigen French Open im rein russischen Duell zwischen Dinara Safina (Babolat Tennisschläger) und Svetlana Kuznetsova (Head Extreme Racket) hat das ganz deutlich gezeigt. Dinara Safina war der Druck des unbedingten Siegeswillen zu sehr anzusehen und mit fortlaufender Spieldauer wurde dieser Zwang zu einer echten Verkrampfung. So war es irgendwie symbolisch, dass Safina selbst bei 2:5 im 2.Satz und Matchball „Kuzi“ das Finale mit einem Doppelfehler beendete.

Svetlana Kuznetsova, HEAD Microgel Extreme Racket

Svetlana Kuznetsova, HEAD Microgel Extreme Racket

Auch wenn Dinara Safina die Enttäuschung bei der Siegerehrung deutlich anzumerken war, zeigte sie sich als faire Verliererin, bedankte sich bei den Fans und beim Publikum und lobte die Veranstalter zu einem perfekten Turnierverlauf. Svetlana Kuznetsova, die vor diesem Damenfinale ca. 2 Std. länger auf dem Platz stand als die aktuelle Nummer 1 der WTA Rangliste, zeigte mit dem klaren 6:4, 6:2 Finalsieg, dass sie stark an ihrer Physis und auch Psyche gearbeitet hat.

Aus deutscher Sicht sehr erfräulich war, dass man eine „alte Bekannte“ wieder sehen durfte. Steffi Graf, die in einem denkwürdigen Finale 1999 die damals 21-jährige Martina Hingis aus der Schweiz in drei Sätzen bezwingen konnte, übernahm die Ehrung der 2. Platzierten und überreichte die „Vize-Schale“.  10 Jahre liegt der letzte deutsche Triumph in Roland Garros  zurück. Seit dem schaffte es keine deutsche Spielerin mehr ins Finale… Steffi Graf, die inzwischen mit Andre Agassi verheiratet ist und in den USA lebt ist nach wie vor dem Tennissport verbunden und tritt immer noch als Werbe-Ikone für Adidas und Dunlop auf…

Svetlana Kuznetsova, HEAD

Svetlana Kuznetsova, HEAD

Svetlana Kuznetsova wird ab Montag, den 08.Juni 2009 nun als Nummer 5 der WTA Rangliste geführt und ist seit wenigen Minuten um 1,06 Millionen Euro reicher. Ein „Trostpflaster“ für die Nummer 1 werden die 530.000 Euro bestimmt sein. Am Sonntag, 07.Juni 2009 finden die French Open mit dem Herrenfinale zwischen Robin Söderling (SWE) und Roger Federer (SUI) ihr Ende. Federer, der bereits 13-Grand-Slam-Titel gewinnen konnte, möchte endlich seinen ersten Titel in Paris holen. Wir werden sehen, ob der Schweizer bessere Nerven hat als Dinara Safina heute.

Eine kleine Anmerkung zum Schluss aus Ausrüstersicht: Das Damenfinale der French Open 2009 fand unter Ausschluß des Sportartikel-Riesen WILSON statt, denn im russischen Finale hieß es BABOLAT vs. HEAD…. Roger Feder (Wilson) kann aber morgen zur Ehrenrettung beitragen.

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Team Wilson Tennisprofis bei den French Open

Wilson ist einer der größten Sportmarken und insbesondere für den Tennissport glänzt Wilson immer wieder mit großartigen Produkten und einzigartigem Service. Gibt es eigentlich so etwas wie eine Lieblingsmarke? Hängt das vom Lieblings-Profi-Spieler ab oder wächst eine Markenzuneigung historisch?

Roger Feder, Wilson Racket - Win a trip to New York

Roger Feder, Wilson Racket – Win a trip to New York

Ich denke, dass  Roger Federer, der den Tennissport bei den Herren in den letzten Jahren mitdominiert hat, einen großen Anteil an der Größe und Bekanntheit von Wilson hat. Roger Federer ist ein hervorragender Werbebotschafter, ein sympathischer Kerl und ein herausragender Tennisspieler. Glaubt man dem US-Magazin „Forbes“, so zählt Roger Federer zu den 100 einflussreichsten Berühmtheiten der Welt und ist mit Platz 27 sogar einflussreicher als der US-Präsident Barak Obama, der lediglich auf Platz 49 rangiert. Naja, Federer hat immerhin 13-Grand-Slam-Titel in seiner Karriere gewonnen und in ein paar Tagen soll nun auch endlich der begehrte Triumph bei den French Open folgen. Nie konnte Roger Federer (Wilson Schläger K Six.One Tour) das größte Sandplatzturnier der Welt gewinnen, dass in diesem Jahr mit über 8 Millionen Euro dotiert ist. In den letzten 4 Jahren war der unumstrittende „Sandplatz-König“ der Spanier Rafael Nadal, der 2009 nach über 80 ungeschlagenen Partien auf der roten Asche von Paris gegen Robin Söderling (Schweden) frühzeitig die Koffer packen musste – eine der größten Tennissensationen dieser Tennissaison.

Zurück zur „Forbes-Liste“: Das Ranking basiert auf Einnahmen aus dem Entertainmentbereich sowie Medienpräsenz (Print, Fernsehen, Internet). Demzufolge ist Federer der bedeutenste Europäer und liegt bei rund 33 Millionen US-Doller im letzten Jahr. Im Vergleich zu anderen Sportarten: Der Golfstar Tiger Woods liegt auf Platz 5 und der Basketballer Kobe Bryant auf Platz 10. In diesem Zusammenhang ist es kaum verwunderlich, dass der Tennis-Riese WILSON mit Roger Federer als Sport- und Tennis-Ikone einen echten Glücksgriff für die Vermarktung seiner Produkte gemacht hat. Auch wenn die jüngern Profis noch nicht diesen Einfluss auf die breite „Tennis-Masse“ haben, sind die jüngsten Erfolge sehr beachtlich. Das Medien-Interesse bei den French Open ist enorm und wenn ein Juan Martin Del Potro aus Argentinien (Wilson Racket K Six.One 95) ins Halbfinale einzieht oder der Lokal-Matador Jo-Wilfried Tsonga (Wilson Racquet Kobra Tour) wie auch Philipp Kohlschreiber (Wilson K Blade 98 Racket) in der 2. Turnierwoche stehen und bis ins Achtelfinale vorstoßen, dann hat man eine direkte Linie zwischen WILSON und ERFOLG IM TENNISSPORT.

Zu den Herren der Tenniszumpft reihen sich nahtlos die erfolgreichen Wilson WTA Profispielerinnen ein. So stand beispielsweise die US-Amerikanerin Serena Williams (Wilson K Blade Team Racket) ebenso im Viertelfinale wie die junge Rumänin Sorana Cirstea (Wilson Tennisschläger K Blade 98). Für den ungarischen Tennismarkt sehr wichtig ist Agnes Szavay, die mit einem Wilson K Tour Schläger bis ins Achtelfinale von Paris vorgestoßen war.

Im reinen Wilson-Halbfinale von Paris stehen sich heute Nachmittag Roger Federer und Juan Martin Del Potro gegenüber. Im Head-to-Head steht es 5:0 für Federer, aber das zählt heute Nachmittag nicht. Del Potro bot bisher in Paris eine hervorragende Leistung und spielt im Viertelfinale den Spanier Tommy Robredo „locker“ in drei Sätzen weg. Bei Federer, der fast gegen Tommy Haas verloren hätte, wächst auch zunehmend der Druck die French Open endlich mal zu gewinnen. Nadal ist ausgeschieden und nun heißt es für Roger Feder: „Wenn nicht jetzt wann dann?“ … so oder so steht ein Wilson Team Spieler im Finale und das wird weltweit übertragen! 😉

Für die Vermarktung und den Verkauf der hochwertigen Wilson Tennisartikel gibt es auch nach der Zeit von Federer bereits jetzt schon neue, jung Sport-Botschafter, die in ihren jeweiligen Heimatländern teilweise fanatisch geehrt und verehrt werden. Für den deutschsprachigen Raum und den Absatz von Wilson Tennisschläger bzw. Wilson Tennistaschen und weitere Wilson Tennisprodukte ist Roger Federer definitv ein mitentscheidender Faktor.

Sollten Sie Interesse an Wilson Tennisprodukte von Roger Federer haben, so schauen Sie im großen Angebot bei Tennis World vorbei. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Einkaufen! Mehr Informationen:  „Wie gewinne ich eine Reise mit Roger Federer nach New York?“  gibt es auf der Homepage von Emmi.

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Prince WTA PRO Maria Scharapowa aus dem Turnier

Maria Sharapowa, die sympathische Russin, die erst zu den French Open 2009 nach Schulterproblemen zurückkehrte auf die große Bühne des WTA Circuits musste sich heute aus dem Turnier verabschieden.
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Die junge Slowakin Dominika Cibulkova (Dunlop Racket) gewinnt deutlich gegen die ehemalige Nummer 1 des WTA Rankings und steht im Halbfinale der French Open von Paris. Cibulkova lässt Maria Scharapowa (Prince Racket) beim zweiten Grand-Slam-Turnier in diesem Jahr nicht den Hauch einer Chance. Die Russin, die nach langer Verletzungspause noch nicht ganz die Spritzigkeit vergangener Tage erreicht hat unterliegt klar mit 6:0 und 6:2 gegen eine beherzt aufspielende Cibulkova.

Im Halbfinale trifft Dominika Cibulkova nund auf die Weltranglistenerste Dinara Safina, die ihr Viertelfinal-Match mit 1:6, 6:4, 6:2 gegen Wiktoria Asarenka aus Weißrussland gewinnen konnte. Safina musste dabei den ersten Satz während des gesamten Turnierverlaufes abgeben. Die Bezwingerin der Titelverteidigerin bewies, dass sie zurecht im Viertelfinale steht und bot Safina einen harten Kampf. Nachdem Safina das letztjährige Damen-Finale noch gegen Ana Ivanovic verlor, so steht 2009 das Tor für ihren ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere weit offen. Weitere Kontrahentinnen auf dem Weg zum Triumph sind unter anderem Sorana Cirstea (Rumänien), die „Krimi-Siegerin“ über Jelena Jankovic, Samantha Stosur (Australien), die „Stuttgart-Siegerin“ Swetlana Kusnezowa (Russland) und Serena Williams (USA), die mehrmalige Grand-Slam-Titelträgerin und ehemalige Nummer 1. prince_jankovic

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Weitere deutsche Tennissensation bleibt aus, Kohlschreiber und Haas verpassen Viertelfinale

Für Tommy Haas (K-Swiss, Head, Dunlop) und auch Philipp Kohlschreiber (Adidas, Wilson) sind die French Open von Paris 2009 beendet. Leider verabschiedet man sich von den beiden deutschen Top-Tennis-Athleten mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Die größte Chance auf eine weitere Sensation hatte dabei Tommy Haas, der gegen den Weltranglistenzweiten Roger Federer aus der Schweiz bereits mit 2:0 in den Sätzen führte. Die ersten beiden Sätze waren hochklassig und aus deutscher Sicht absolut perfekt. Mit 7:6 im Tiebreak und 7:5 wurde der Hamburger für ein beherztes und mutiges Tennis auf höchstem Niveau belohnt. Nicht etwa weil Federer so schwach war, nein weil Haas so sicher, druckvoll und konstant spielte brachte er den favorisierten Federer an den Rand einer Niederlage.

… doch irgendwie kam es wie es kommen musste. Es gibt diese Momente in einem Tennismatch, es sind manchmal nur Sekunden in denen sich alles drehen kann. Bis zum 4:3 im dritten Satz für Haas lief alles normal. Beide Spieler agierten auf Top-Level und ließen dem jeweiligen Rückschläger kaum Chancen. Dann musste Federer in einer vorentscheidenden Phase des Matches gegen einen möglicherweise drohenden Matchverlust aufschlagen. Die Nerven lagen blank, den tatsächlich hatte Haas beim 4:3 einen Breakpunkt zum vorentscheidenden 5:3. Das hätte es sein können…

…doch der Schweizer Weltranglistenzweite und Topfavorit, nach dem Aus des Titelverteidigers Nadal und Weltranglistendritten Djokovic, blieb cool. Die Erfahrung aus unzähligen 5-Satz-Matches und 13 Grand-Slam-Titeln setzten sich schlussendlich doch durch. Federer schaffte den so wichtigen 4:4 Ausgleich und spürte, dass dies die Wende sein kann. Das folgende Aufschlagspiel verlief zunächst für den Deutschen, dem nach einer 40:15 Führung ein Doppelfehler und zwei weitere leichte Fehler unterliefen. 4:5 und Federer servierte zum anschließenden 4:6 aus deutscher Sicht souverän aus. Die folgende Leere merkte man Haas logischerweise an, der den 4.Satz mit 0:6 abschenkte.

Nach einer kurzen Pause der Besinnung und der Ruhe versuchte der deutsche im entscheidenden 5.Satz noch einmal alles, doch Federer war nun einfach etwas präsenter und sicherer. Nach einem knappen und hartumkämpften Fünfsatzmatch musste sich Haas letztlich mit 7:6, 7:5, 4:6, 0:6 und 2:6 geschlagen geben und konnte leider nicht in das Viertelfinale aufsteigen.

Zwei Tage nach dem Sensationssieg gegen Djokovic erlitt Philipp Kohlschreiber gegen den Spanier Tommy Robredo eine vermeidbare 4:6, 7:5, 6:7 (4:7) und 2:6 Niederlage und konnte dabei nur phasenweise an den Überraschungssieg vom Samstag anknüpfen. Der Sandplatzspezialist Robredo lies keine Zweifel aufkommen und machte deutlich, dass es am Pfingstmontag keine weitere deutsche Tennisüberraschung in Paris geben würde. Mit der Niederlage verpasste der 25-Jährige Augsburger auch den möglichen Sprung unter die Top 20 des ATP Rankings.

Kohlschreiber und auch Haas haben trotz ihrer Niederlagen im Achtelfinale eines der besten Ergebnisse der letzten Jahre eingefahren und können sich beide mit einem Preisgeld von 68.400 Euro trösten. „Kopf hoch Jungs!“, sagt der Tennis Onlineversand von Tennis-World.de

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Kohlschreiber mehr als nur Schwein gehabt gegen Djokovic

French Open 2009, 5. Turniertag und was für ein Tag für das deutsche Tennis. Zuerst Tommy Haas und dann auch noch Philipp Kohlschreiber ziehen in das Achtelfinale der French Open von Paris ein. Dabei gelingt „Kohli“ eine echte Sensation gegen den serbischen Weltranglistendritten Novak Djokovic. Ein deutlicher 6:4, 6:4, 6:4 Sieg in der „Stierkampfarena“ von Roland Garros. Nach 2:21 Stunden verwandelte Kohlschreiber gleich den ersten Matchball zum Sieg und selbst Kritiker müssen zugeben, dass dies mehr war als nur „Schwein gehabt„…

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… und so wurde das diesjährige Pfingstwochenende zu einem der erfolgreichsten Tenniswochenenden der vergangenen Jahre. Die Zeitungen titelten: „Deutscher Glanztag auf roter Asche!“ Naja, soweit würde ich nicht gehen aber es war schon herrlich anzuschauen wie cool und konstant die Deutschen Tennisherren bislang in Paris auftreten. In der nächsten Runde trifft Philipp Kohlschreiber nun auf den Spanier Tommy Robredo.

Tommy Haas erreichte wenigen Stunden zuvor mit einem 7:5, 6:3, 4:6, 6:4 über den französischen Lokalmatador Jeremy Chardy das Achtelfinale. Haas bekommt es dabei im Achtelfinale von Paris am Pfingstmontag mit dem Schweizer Roger Federer zu tun.

Für die absolute Sensation dieses Tages sorgte aber Kohlschreiber, der mit präziser und cleverer Spielweise den „haushohen Favoriten“ Novak Djokovic von Beginn an bekämpfte. Kohlschreiber, der bereits letzte Woche in Düsseldorf beim ARAG World Team Cup sehr gute Leistungen zeigte war mit flinken Beinen unterwegs und streute immer wieder gefühlvolle Stops zu seinem soliden, druckvollen Grundlinienspiel ein. Djokovic zeigte sich sichtlich beeindruckt und konnte nicht an das gewohnte Niveau vergangener Turniere anknüpfen. Auf der Tribune der „Stierkampfarena“ klatschte Davis-Cup-Kapitän Patrick Kühnen Beifall und atmete im Anschluss an den überraschenden Matchausgang mächtig durch: „Schwein gehabt…“

Insgesamt gesehen konnte man keinesfalls damit rechnen, dass die deutschen Tennisakteure so erfolgreich auftreten und gleich 2 Spieler für das Achtelfinale stellen. Tommy Haas, der im Vorfeld mit Schulterproblemen zu kämpfen hatte und auch die BMW Open 2009 in München verletzungsbedingt absagen musste konnte nun wirklich überhaupt nicht mit einem solchen Ergebnis rechnen…

Vor sieben Jahren hatte Tommy das letzte Mal bei den French Open in Paris ein Achtelfinale gespielt. Nun ist Tommy Haas, der einzige Shooting-Star, der älteste im Turnier verbleibende Spieler und scheinbar noch nicht müde. Wir hoffen auf eine gute Party gegen Roger Federer, denn auch den Schweizer „Dauersieger“ kann man auf Asche bezwingen.

Tennis-Deutschland dank Kohlschreiber und „old-star“ Haas wie Phönix aus der Asche. Mit dem Sensationssieg gegen Novak Djokovic sorgten die beiden deutschen Tennis Herren für das beste deutsche Ergebnis in Paris seit 13 Jahren. 1996 spielte der spätere Finalist Michael Stich und Bernd Karbacher zum letzten Mal in der vierten Runde eines Grand Slam Turnieres.

Tommy Haas, der seit Kurzem wieder mit Thomas Högstedt vom BTV Stützpunkt in Unterhaching trainiert und auch Philipp Kohlschreiber haben im Vorfeld dieses Turnieres einiges in ihrem Spiel umgestellt und hart trainiert und daher komme ich zu dem Fazit: … das war mehr als nur Schwein gehabt!“

Tennis World gratuliert zu diesem tollen Erfolg. Interesse an Tommy Haas` K-Swiss Tennisschuhe oder an einem Wilson Tennis Racket von Philipp Kohlschreiber?

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