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Der Aufschlag beim Tennis

Ein grundlegendes Spielprinzip beim Tennis ist das Aufschlagrecht.

Im Tennis gilt der Aufschlag als der erste Schlag, wenn ein neuer Ballwechsel beginnt. Aus taktischer Sicht ist der Aufschlag ein einzigartiger Schlag. Es handelt sich um den einzigen Schlag im Spiel, den der Spieler unbeeinflusst von den gegnerischen Aktionen ausführen kann. Mit einem hart und/oder platziert gespielten Aufschlag kann vom Beginn des Ballwechsels an Druck aufgebaut und der Grundstein zum Punktgewinn gelegt werden.

Der aufschlagende Tennisspieler bringt den ruhenden Tennisball durch schlagen mit seinem Tennisschläger ins Spiel. Dabei muss der Ball in das schräg gegenüber liegende Feld geschlagen werden, welches in Summe eine Hälfte des T-Feldes ausmacht.
Jeweils abwechselnd hat jeder Spieler die Möglichkeit aus einer sehr vorteilhaften Spielsituation heraus, nämlich dem Aufschlag, dieses Spiel zu gewinnen. Leider wird dieser Vorteil von den meisten Tennisspielern viel zu selten genutzt, die Folgen sind das der Aufschläger gebreakt wird, als das  der Spieler den Punkt macht. Dieses Phänomen beobachtet man  eher nicht bei Profis, sondern bei Freizeit- oder Hobbyspieler. Man sieht auch oft, dass der Freizeit- oder Hobbyspieler die  Aufschlagen, sich oft selbst unter Druck setzen, weil der Spieler meint, dass Spiel gewinnen zu müssen.  Oft ist der Aufschläger froh endlich wieder returnieren zu dürfen.

Der Grund liegt ganz klar auf der Hand, dass der Aufschlag im Freizeit- und Hobbybereich viel zu selten trainiert wird. Kaum einer nimmt sich mal eine Stunde Zeit, um an seinem Ballwurf zu feilen, oder den geraden Aufschlag, den Twist- oder Slice-Aufschlag zu verfeinern. Niemand macht Zielübungen ins gegnerische Aufschlagfeld.  Keiner macht sich Gedanken um eine möglichst gute Aufschlagbewegung.

Jeder Tennisspieler trainiert vor allem seine Stärken wie z.B. meist die Vorhand, und je schlechter oder unsicherer ein Schlag wie z.B. die Rückhand ist, um so mehr wird er vernachlässigt. Ganz besonders der Aufschlag. Dabei wäre es doch am einfachsten den Schlag möglichst intensiv zu trainieren, den man ohne gegnerischen Einfluss, aus der vollkommenen Ruhe heraus, und in einer mehr oder weniger gewinnbringenden Situation, spielen darf.
Wenn man sich die Tennisprofis in einem  Match anschaut, dann ist meistens schon ein Break in einem Satz gleichbedeutend mit dem Verlust des Satzes. Wie schön wäre es doch auch für den Freizeit- und Hobbyspieler, wenn er dies von seinem Aufschlag behaupten könnte?

Fazit: Die Bedeutung und Wirkung des Aufschlages wird von den meisten Tennisspielern vollkommen unterschätzt und wird im Training auch vernachlässigt. Ein guter Tennistrainer würde den Aufschlag im Training nicht vernachlässigen.  Jeder Tennisspieler könnte die Effektivität seines Spiels deutlich steigern, wenn er mehr Wert auf sein Aufschlagtraining legen würde. Da würde sich letztendlich auch die eine oder andere Trainerstunde rentieren. Außerdem macht es doch gleich bedeutend mehr Spaß, wenn man sich seines Aufschlages sicher sein kann, und dem Gegner vielleicht sogar das ein oder andere As um die Ohren schlägt.

Letzt endlich ist es jedem Tennisspieler selbst überlassen wie und was er trainiert, genau so wie mit welchem Tennisschläger der Sportler spielt. Wir empfehlen aber jedem Tennisspieler so früh wie möglich, am besten als Kind mit dem Tennis anzufangen.

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Das beste Alter für Kinder um mit dem Tennis zu beginnen

Für viele Eltern stellt sich irgendwann die Frage, in welchem Alter ihre Kinder mit dem Tennistraining anfangen sollten oder können.

Eine pauschale Antwort ist hier leider nicht möglich. Dies hängt in erster Linie von den körperlichen Fähigkeiten des Kindes ab. Egal ob das Kind vier, fünf oder sechs Jahre alt ist, es muss in der Lage sein, einen entsprechenden (Mini- oder Bambini-) Tennisschläger in der Hand halten zu können. Weiterhin muss es die motorischen Fähigkeiten haben, einen speziellen leichteren und langsameren Anfängerball (Methodikball) richtig einschätzen zu können und zielgerichtet eine Schlagaktion ausführen zu können.

Natürlich muss das Kind nicht von Anfang an den Ball übers Netz in das gegnerische Feld schlagen können. Ein guter Trainer baut das Tennistraining für die allerkleinsten Anfänger systematisch und mit tennisspezifischen Koordinations- und Ballgewöhnungsübungen auf. Dadurch wird erstmal ganz unabhängig von der richtigen Schlagtechnik für Vor- oder Rückhand das richtige Einschätzen des Balls trainiert, das Ballgefühl des Kindes geschult, und die koordinativen Fähigkeiten des Kindes verbessert.

In diesem Stadium des Tennistrainings entscheidet es sich, ob der Tennistrainer dem Kind genügend Spaß und Erfolgserlebnisse vermitteln kann. Davon hängt es ab, wie lange sich das Kind im Tennistraining konzentrieren kann, und wie gut das Timing, das Ballgefühl und die Koordination des Kindes werden.

Der systematisch geplante Aufbau des Tennistrainings ist entscheidend für eine kontinuierliche Steigerung des Kindes, was immer zu mehr Spaß und Motivation am Tennistraining führt. Ein wichtiger Aspekt für ein frühzeitiges und kompetentes Tennistraining ist auch die Vermeidung von Verletzungen und Folgeschäden, wie zum Beispiel einem Tennisarm, weil sich das Kind von Anfang an die richtige Schlagtechnik angewöhnt.

Fazit: Je nach körperlicher Konstitution kann ein Kind durchaus mit dem vierten, fünften oder sechsten Lebensjahr mit dem Kindertennis beginnen. In jedem Fall ist aber ein gut ausgebildeter und vor allem engagierter Tennistrainer ebenfalls ein sehr wichtiger Faktor, damit die Kinder von Anfang den weißen Sport richtig lernen und lange daran Spaß haben.

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