Beiträge getagged mit Tennisstar

Das beste Alter für Kinder um mit dem Tennis zu beginnen

Für viele Eltern stellt sich irgendwann die Frage, in welchem Alter ihre Kinder mit dem Tennistraining anfangen sollten oder können.

Eine pauschale Antwort ist hier leider nicht möglich. Dies hängt in erster Linie von den körperlichen Fähigkeiten des Kindes ab. Egal ob das Kind vier, fünf oder sechs Jahre alt ist, es muss in der Lage sein, einen entsprechenden (Mini- oder Bambini-) Tennisschläger in der Hand halten zu können. Weiterhin muss es die motorischen Fähigkeiten haben, einen speziellen leichteren und langsameren Anfängerball (Methodikball) richtig einschätzen zu können und zielgerichtet eine Schlagaktion ausführen zu können.

Natürlich muss das Kind nicht von Anfang an den Ball übers Netz in das gegnerische Feld schlagen können. Ein guter Trainer baut das Tennistraining für die allerkleinsten Anfänger systematisch und mit tennisspezifischen Koordinations- und Ballgewöhnungsübungen auf. Dadurch wird erstmal ganz unabhängig von der richtigen Schlagtechnik für Vor- oder Rückhand das richtige Einschätzen des Balls trainiert, das Ballgefühl des Kindes geschult, und die koordinativen Fähigkeiten des Kindes verbessert.

In diesem Stadium des Tennistrainings entscheidet es sich, ob der Tennistrainer dem Kind genügend Spaß und Erfolgserlebnisse vermitteln kann. Davon hängt es ab, wie lange sich das Kind im Tennistraining konzentrieren kann, und wie gut das Timing, das Ballgefühl und die Koordination des Kindes werden.

Der systematisch geplante Aufbau des Tennistrainings ist entscheidend für eine kontinuierliche Steigerung des Kindes, was immer zu mehr Spaß und Motivation am Tennistraining führt. Ein wichtiger Aspekt für ein frühzeitiges und kompetentes Tennistraining ist auch die Vermeidung von Verletzungen und Folgeschäden, wie zum Beispiel einem Tennisarm, weil sich das Kind von Anfang an die richtige Schlagtechnik angewöhnt.

Fazit: Je nach körperlicher Konstitution kann ein Kind durchaus mit dem vierten, fünften oder sechsten Lebensjahr mit dem Kindertennis beginnen. In jedem Fall ist aber ein gut ausgebildeter und vor allem engagierter Tennistrainer ebenfalls ein sehr wichtiger Faktor, damit die Kinder von Anfang den weißen Sport richtig lernen und lange daran Spaß haben.

, , , ,

Keine Kommentare

Ehemaliger Tennisstar Boris Becker zahlt erneut

Die Akte Becker wird geschlossen – ehemaliger Tennisstar zahlt 40.000 Euro

Naja, man kann ja sagen was man will aber Boris Becker`s größte Erfolge auf dem Tenniscourt (Wimbledonsieg mit 17 Jahre) stehen glücklicherweise in keinem Verhältnis mit seinen Misserfolgen in der Geschäftswelt. Der einstige „Bum Bum Bobbele“ muss seinen digitalen Abstecher in die Welt der Bits und Bytes im Internet nun nochmal mit einer fünfstelligen Summe bezahlen.

Kurz zur Erinnerung: „Bobbele“ Boris Becker, 41 Jahre, hatte sich vor einiger Zeit am Internetportal Sportgate.de beteiligt, welches 2001 Konkurs angemeldet hatte. Becker hatte in einer Bar irgendwo in Washington (hicks, hicks,…) handschriftlich erklärt, dass er jegliche Verluste von Sportgate.de bis zu einer Summe von 1,5 Millionen Euro begleichen würde. Diese „Kneipentour“ mit der handschriftlichen Erklärung wurde ihm bereits 2007 zum Verhängnis, als er vom Münchner Oberlandesgericht zur Zahlung des Konkursverwalters in Höhe von 114.000 Euro verurteilt wurde.

Natürlich sieht Becker das ganz anders. Er war schon damals der Meinung, dass das ominöse Papier mit seiner Handschrift lediglich eine „Übergangsverpflichtung“ darstelle, solange bis das Portal Sportgate.de offiziell in das Handelsregister eingetragen wird. Naja, wie dem auch sei, die Verantwortlichen bei Sportgate.de beharrten auf die Haftung und verklagten unseren ehemaligen „Tennis-Gott“ auf die erklärte Haftungssumme in voller Höhe, die er letztlich auch bezahlte.

Eine Summe von 40.000 Euro zahlte Becker nun an die Staatsanwaltschaft, die wegen möglichen Prozessbetruges gegen unseren früheren Tennischampion ermittelten. In einem vorzeitigen Vergleich einigte man sich schließlich auf die fünfstellige Summe, die zu großen Teilen an gemeinnützige Einrichtungen fließen wird, und somit kann die Akte Becker und Sportgate.de nun endgültig geschlossen werden. Nur gut, dass Boris keinen Tennis-world.de unterstütze, wer weiß was er sonst hätte zahlen müssen…

Irgendwie schon blöd, da spielt man ca. 15 Jahre erfolgreich Tennis, heimst mehrere Millionen Euro Preisgelder und noch mehr in Werbung ein, und dann verzockt man einen Teil der Kohle in den Folgejahren durch Fehlinvestitionen im Internet… Nicht dass das Ansehen und der Weltruhm von Boris dadurch leiden würden, mein Tennisheld ist er immer noch, denn immerhin habe ich wegen Boris 1987 den Tennisschläger erst in die Hand genommen – und bis jetzt nicht wieder losgelassen. Viele Nächte bin ich wach geblieben nur um mein Tennisidol Live im Fernsehen spielen zu sehen. Was waren das für tolle Davis Cup Matches gegen z.B. John McEnroe (USA) als es nach ca. 5h und 30min hieß: „Game, Set, Match Becker!“

Irgendwie bin ich in der Nacht des Finalspiels in Melbourne (Australien Open) zwischen Boris Becker und Ivan Lendl, Sieg in 4 Sätzen, auch ein wenig größer und besser geworden, denn das war die langersehnte Nacht, als Boris zum ersten Mal den Weltranglistenplatz 1 der ATP Tour belegte, und „Ivan den Schrecklichen“ die Tennisbälle nur so um die Ohren schlug. „Der beste Tennisspieler der Welt“…. ach, wo sind bloß unsere aktuellen Herren Tennisprofis? Kommt raus aus Euren Tennistaschen, kommt raus aus dem riesigen Schatten von Boris Becker!!!

Kommen diese Zeiten wieder oder sind sie für immer verloren? Was meint ihr?

, , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare