Beiträge getagged mit US Open

Nadal verliert Auftaktmatch, Vorhaben World No. 1 ist gefährdet

Der Schwede Robin Söderling hat dem Weltranglisten-Zweiten eine empfindliche Niederlage bei dessen Auftakt der Barclays ATP World Tour Finals versetzt. In der Gruppe B gewann Robin Söderling, der mit einem Head Youtek Radical Schläger spielt, mit 6:4, 6:4 glatt in zwei Sätzen.

Für Rafael Nadal bleibt die bittere Erkenntnis, dass er nach seiner Knieverletzung im Frühjahr diesen Jahres noch nicht 100%-ig fit ist und derzeit nicht auf dem Level einer „Nummer 1“ spielt. Nadal im Interview: „Es ist sicher nicht der richtige Moment, um von der World No. 1. Ich spiele derzeit nicht mein bestes Tennis, oder etwa doch?“

Fernando Verdasco, World No. 8, Tecnifibre Racket

Fernando Verdasco, World No. 8, Tecnifibre Racket

Klar ist, dass Raffa um dein Einzug in die Vorschlussrunde zittern muss und nur wenn er sich in der Folge des Turniers schadlos hält und das Finale am Sonntag in der O2-Arena von London gewinnt, dann kann er maximal einen Punktestand von 10.545 erreichen. Dies würde reichen, um die aktuelle No. 1 Roger Federer zum Jahreswechsel doch noch vom Thron zu stoßen. Roger Federer (aktuell 10.350 Punkte) seinerseits dürfte nach seinem Auftaktsieg gegen den Spanier Fernando Verdasco (Tecnifibre Tennisschläger) kein weiteres Spiel im Millenium Stadion am Themse-Ufer gewinnen, und nicht ins Halbfinale vorrücken!

Federer, der nach seinem Wimbledonsieg am 6.Juli diesen Jahres wieder die World No.1 wurde, hat derzeit einen komfortablen 945 Punkte Vorsprung. Ganz auszuschließen ist es jedoch nicht, dass Roger Federer seine beiden nächsten Gruppenspiele verlieren könnte, immerhin musste er in der vergangenen Woche beim ATP-1000 Turnier in Paris nach der ersten Runde die Heimreise nach einer Niederlage gegen Julien Benneteau antreten. Roger Federer muss in Gruppe A noch gegen den US Open Sieger Juan Martin Del Potro aus Argentinien spielen sowie dem Lokalmatador Andy Murray (Head Tennisschläger), der in diesem Jahr sechs Turniere gewinnen konnte. Ein weiteres Mal könnte der Schweizer ein Stück Tennisgeschichte schreiben. Erstmals nach über 20 Jahren, Ivan Lendl 1989, könnte er als zweiter Tennisprofi auf dem Tennisthron überwintern, nachdem er sich die No. 1 während des Jahres zurückgekämpft hatte. Aber auch Nadal spielt nicht in Topform und musste sich in Paris dem späteren Sieger Novak Djokovic (Head Youtek Speed Tennisschläger) im Halbfinale geschlagen geben. Auch wenn der ehrgeizige Mallorquiner wieder die World No.1 werden möchte, so hat im Robin Söderling (Head Tennis Racket), der nur als Nachrücker für den US Amerikaner Andy Roddick (Babolat Tennisschläger) in das Feld der weltbesten acht Tennisspieler gekommen ist, die zweite empfindliche Niederlage in diesem Jahr zugefügt.

Nach dem Australier Lleyton Hewitt (Yonex Tennisschläger) 2001 wäre es Rafael Nadal durch den Titelgewinn der World Tour Finals möglich beim Saisonfinale der weltbesten acht Tennisspieler doch noch die Spitzenposition der Weltrangliste zu übernehmen. Für den sympathischen Spanier wäre es ein „Happy End“ auf eine schwierige Saison. Rafael Nadal, spielt mit dem Babolat Aero Pro Drive Schläger mit Cortex System und Aero Modular Technologie, hatte in diesem Jahr ein „Tal der Tränen“ zu durchleben. Erst musste er in Runde 2 der French Open überraschend gegen Robin Söderling die Segel streichen, konnte anschließend wegen einer Knieverletzung in Wimbledon nicht antreten und dann auch noch die Scheidung der Eltern.

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Barclays ATP World Tour Finals – Djokovic im Interview

Titelverteidiger und Champion des ATP Finals 2008 ist auch in diesem Jahr ein heißer Kandidat auf den Titelgewinn. Head Pro Novak Djokovic aus Serbien ist der Shooting-Star dieser Saison und blickt auf ein tolles und erfolgreiches Jahr zurück.  Insgesamt sechs Titel konnte der 22-jährige Superstar auf der diesjährigen ATP Tour gewinnen. Seine aktuelle Bilanz von 10 Siegen in Serie und den damit verbundenen zwei Titelgewinnen in Paris und in Basel macht Novak Djokovic zu dem Mann, den es beim Barclays ATP World Tour Finale in London zu bezwingen gilt.

Youtek Technologie im neuen Speed Pro Racket von Djokovic

Youtek Technologie im neuen Speed Pro Racket von Djokovic

Am Freitag, 20.November stellte sich der sympathische Superstar am „Round Table“ in London der Presse. Schon lange gilt Novak Djokovic als Publikumsliebling und Frauenschwarm und auch die Medien berichten positiv über den Aufsteiger aus Serbien und machen ihn für das bevorstehende Turnier zum Favoriten.

Novak Djokovic selbst sieht das ganz locker. „Es ist nicht an mir zu sagen, ob ich Favorit bin oder nicht. Es sind die acht besten Spieler der Welt anwesend, um an diesem Turnier teilzunehmen. Jeder hat die Klasse, es für sich zu entscheiden. Ich denke nicht, dass es bei diesem ausgeglichenen Feld wirklich einen echten Favoriten gibt. Vieles bleibt unvorhersehbar, denn jeder kann jeden schlagen. Ich denke es wird ein sehr interessantes Turnier werden, auch vor dem Hintergrund dass es erstmalig in London stattfindet. Keiner von uns hat mit dieser neuen Umgebung Erfahrungen. Spätestens am 29. November werden wir mehr wissen.“

d30 Material im neuen Youtek Speed Racket

d30 Material im neuen Youtek Speed Racket

Während er respektvoll das hohe Niveau des Teilnehmerfeldes lobte, gab sich die Nummer drei der Welt doch zuversichtlich und selbstsicher. Er spielt aktuell auf einem sehr hohen Level, das haben auch die Siege gegen Rafael Nadal (Paris) und Roger Federer (Basel) gezeigt. Er hat großes Vertrauen in sein Spiel und auch in sein Tennis Racket – Youtek Speed Pro von Head.

„Ich fühle mich sehr gut auf dem Court. Ich habe es in den letzten beiden Monaten geschafft, die richtige Form zu finden. Seit dem Finale in Cincinnati bin ich den richtigen Weg gegangen,“ sagte Djokovic, der auf eine Saisonbilanz von 76:18 Siege blicken kann. „Die meiste Zeit über bin ich in der Lage mein bestes Tennis zu spielen, ähnlich wie beim Grand Slam Sieg 2008 bei den Australien Open“, so Djokovic weiter. „2009 habe ich die meisten Matchs auf der Tour gespielt, es war ein langes und hartes Jahr, aber die guten Erfolge geben mir recht, auch wenn ich kein Grand Slam Turnier gewinnen konnte. Ich kann mit der Saison insgesamt sehr glücklich sein, aber natürlich wollen wir alle ein gutes Ergebnis hier in London erzielen, da es für dieses Jahr das wichtigste Turnier ist.“

Djokovic, der den Russen Nikolay Davydenko im Finale im letzten Jahr bezwingen konnte, fügt hinzu: „Ich habe die Rolle des Titelverteidigers, das offensichtlich viel Verantwortung und Erwartungen mit sich bringt. Um nach den Siegen von Paris und Basel aus den vergangenen Wochen auch hier bestehen zu können, muss man gesund und Topfit sein. Es braucht Vertrauen in sich selbst und eine gute mentale Stärke sowie Motivation!“

Head Tennisschläger, Youtek Speed Pro von Djokovic

Head Tennisschläger, Youtek Speed Pro von Djokovic

Seit den US Open 2009 im August blickt Djokovic auf eine fast makellose Bilanz von 18:1 Siegen. Lediglich der Russe Davydenko konnte ihn im Halbfinale von Shanghai beim ATP Master 1000 besiegen. „Ich werde eine Chance haben, mich für diese Niederlage zu revanchieren, denn am Montag Abend spielen wir in der O2 Arena von London in der Gruppenphase gegeneinander. Die ersten Matches werden für uns alle wichtig sein, um eine Bestandsaufnahme unseres Spiels sowie des Belages zu bekommen“, meinte Djokovic. In der Gruppe B, der Robin Group, sind neben Novak Djokovic und Nikolaj Davydenko auch noch der Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal aus Spanien und der Finalist von Roland Garros Robin Söderling aus Schweden.

„Meine Strategie wird sein, keinen Gegner zu unterschätzen und immer 100 Prozent zu geben. Ich werde versuchen, jedes Match zu gewinnen. Sollte dies in der Gruppenphase jedoch nicht gelingen, so kann man über die Turnierregelung immer noch die Vorschlussrunde sowie das Finale erreichen.“  Obwohl es inzwischen die dritte Teilnahme an den Finals in Folge ist, so drückte Djokovic immer noch seine Aufregung vor den kommenden Spielen in der O2 Arena aus. In diesem Jahr werden die ATP Finals von London zu einem Medienspektakel und ein großes Publikum vor Ort und an den TV-Geräten wird erwartet, um das ganze Turnier zu beobachen. 250.000 Karten sind im Vorverkauf bereits über den Ladentisch gegangen, das sagt viel über die Bedeutung und Wichtigkeit dieses Turniers aus.

Tennis-World.de wünscht allen Athleten ein gutes Turnier, viel Erfolg und der Beste soll gewinnen!

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Favoritensterben beim ATP Masters in Paris – Alle Deutsche und Federer raus, Safin beendet Karriere

Seit Montag, 09.11.09 kämpfen die Herren Tennisprofis beim prestigeträchen Hallen-ATP-Masters in Paris-Bercy um den Titel. Einmal mehr war für die deutschen Spieler nichts zu holen. Am 1. Turniertag unterlag Philipp Kohlschreiber aus Augsburg gegen den Italiener Andreas Seppi glatt in 2 Sätzen mit 3:6, 3:6. Für Andreas Beck aus Ravensburg kam es noch bitterer. Er verlor seine Auftaktpartie gegen den polnischen Qualifikanten Lukasz Kubot mit 4:6, 6:3 und 4:6. Des weiteren in Runde 1 gescheitert sind Benjamin Becker aus Orscholz und Philipp Petzschner aus Bayreuth. Becker hatte gegen den an Nummer 6 gesetzten Russen Nikolay Davydenko keine Chance und verlor klar mit 2:6, 1:6. Der Lokalmatador Julien Benneteau musste beim 4:6, 7:5, 6:3 gegen Petzschner etwas mehr kämpfen, aber letztlich kam der Franzose zu einem verdienten Sieg. Schade für Petzschner ist, dass er einer 2.Runden Partie gegen Roger Federer sehr nahe war.

Beim 2,75 Millionen-Euro-Turnier in Paris schaffte lediglich Tommy Haas (K-Swiss Schuhe) aus Deutscher Sicht den Sprung in die 2. Runde, wo auch er sich einem Franzosen geschlagen geben musste. Immerhin eine äußerst knappe und unglückliche Niederlage, insbesondere nach seiner Schweinegrippe-Erkrankung. Der an 16 gesetzte Haas verlor gegen Arnaud Clement mit 7:5, 3:6, 6:7 (8:10).

Ebenfalls am Mittwoch, 11.11.09 schickte Juan Martin Del Potro den früheren Weltranglisten-Ersten Marat Safin aus Russland in den Ruhestand. Unter tosendem Applaus der Fans verkündete Marat Safin nach der 3-Satz-Niederlage gegen den US Open Sieger Del Potro seinen Rückzug aus dem aktiven Tennis-Circuits. Mit seinen 29-Jahren holte der russische Hüne nochmal alles aus sich raus und wehrte sich beim 4:6, 7:5, 4:6 bis zuletzt.

Aktuelle und frühere Tennisstars wie Novak Djokovic, Ivo Karlovic, Marc Rosset, Younes El-Aynaoui und Albert Costa beglückwünschten Safin für seine tolle Karriere und wünschten ihm alles Gute für eine neue Lebensphase.

„Es ist das Ende, ich bereue nichts. Jetzt freue ich mich auf eine neue Phase“, so verkündete es Marat Safin (Head Tennisschläger) bereits im September – bei seinem letzten Grand Slam Turnier in New York.

12 Jahre lang tourte Safin auf den Tenniscourts dieser Welt, zwischen November 2000 und April 2001 war er für 9 Wochen die Nummer 1 der ATP-Weltrangliste. Er gewann 2 Grand-Slam-Titel (US Open 2000, Australian Open 2005). Insgesamt holte Marat Safin, der ältere Bruder von Dinara Safina (Babolat Tennisschläger) 15 Turniersiege. Marat Safin war lange Jahre beim Rackethersteller HEAD unter Vertrag und spielte den Head Prestige Schläger.

Mit seiner extrovertierten Art zertrümmerte er unzählige Rackets, was seinen Sponsor nicht gerade erfreute. Doch der russische Hüne schimpfte und Kämpfte sich mit großer Tennisleidenschaft durch Gegner und Match. Auf die Frage hin was Safin zukünftig machen möchte, gab er noch keine konkreten Aussagen. Aber wer Safin kennt, der weiß, dass viel Spontanität auch im sportlichen Ruhestand bestimmt dabei sein wird… und wer weiß, vielleicht sehen wir ihn ja schon bei den nächsten Australien Open mit zwei atemberaubenden Blondinen in engen Outfits 😉 wie vor dem Finale der Australien Open 2002, das er natürlich prompt verlor! Trotz der Finalniederlage damals braucht man sich um Marat Safin keine Sorgen machen, er gewann in seiner Karriere insgesamt ein Preisgeld von rund 14,5 Millionen US-Dollar. Das sollte für den Ruhestand wohl reichen…

Zuletzt noch eine große Überraschung. Roger Federer und Weltranglisten-Erster kassierte seine zweite Niederlage innerhalb von 4 Tagen. Im Finale in Basel unterlag er Novak Djokovic (Youtek Speed Schläger) und nun in Runde 2 von Paris dem Petzschner-Bezwinger Julien Benneteau. Auch das es gegen den Franzosen Benneteau beim 6:3, 6:7 (4:7), 4:6 sehr eng war, wird die Nummer 1 nicht trösten. Andy Murray hingegen zog ins Achtelfinale ein, er bezwang den US-Amerikaner James Blake (Dunlop Tennisschläger, Tournagrip Griffbänder) mit 6:4, 6:7 (5:7), 7:6 (7:4). In der Runde der letzten 16 trifft er auf den Tschechen Radek Stepanek, der den Serben Viktor Troicki mit 6:4, 6:0 besiegte.

Tennis-World.de sagt „leise Servus“ zu einem herausragenden Sportler und wünscht dem Russen Marat Safin alles Gute für den weiteren Lebensweg. „Roger, man kann nicht immer gewinnen…!“ und „Deutsche Tennisherren, man kann nicht immer verlieren!“

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Agassi legte vor, Wickmayer und Malisse wegen Dopingvorwürfe gesperrt

Die Biographie von Andre Agassi mit dem Titel „Open“, welche letzte Woche erstmals in Auszügen an die Öffentlichkeit kam, zeigte auf, dass der frühere Tennisstar Andre Agassi mit Drogenmissbrauch in seiner Karriere zu tun hatte. Agassi kommentierte die Enthüllung mehr oder minder als mögliche Hilfe für aktive Sportler, welche er damals gebraucht hätte, aber nie bekam.

Boris Becker, ehemaliger Konkurrent auf der ATP Tour reagierte auf die Drogen-Enthüllungen mit Empörung und tiefer Enttäuschung. So manches Tennismatch, darunter auch Finalspiele großer Turniere habe er gegen Andre Agassi verloren. Sollte er damals gedopt gewesen sein und davon ist auszugehen, ist das Betrug! Dem Tennissport dient dies jedenfalls nicht, so Boris Becker!

Andre Agassi hingegen kann die Aufregung gar nicht richtig verstehen und kommentierte sein Drogengeständnis beim TV-Sender CBS. In einer 60-minütigen Talkshow sprach der Ex-Tennisprofi und Ehemann von Tennis-Ikone Steffi Graff von Verständnis und Mitgefühl, insbesondere für die seine damalige Situation. Agassi; „Das ist natürlich etwas, was man nicht hören möchte“, aber „Ich würde mir wünschen, dass mit solcher Kritik auch etwas Mitgefühl verbunden wäre, dass ich in meiner damaligen Situation keine Verurteilung, sondern vielmehr Hilfe gebraucht hätte.“

Die Biographie bzw. die Memoiren Agassi`s („Open“) sprechen von Konsum einer speziellen Droge Namens Crystal Meth, welche er 1997 zusich genommen habe. Ebenso erklärt Agassi offen, dass er trotz eines positven Dopingtests durch Spielervereinigung ATP nicht gesperrt wurde, da er mit einer Lüge den Mantel des Schweigens ausbreiten konnte.

Nur knapp 1 Woche nach dieser Doping-Enthüllung des us-amerikanischen Superstars wurden die beiden belgischen Tennisspieler Yanina Wickmayer und Xavier Malisse vom Anti-Doping-Tribunal des belgischen Tennisverbandes für 1 Jahr gesperrt.

Der 20-jährigen Yanina Wickmayer (Babolat Tennisschläger), die bei den US-Open noch das Halbfinale erreichte und in Linz und Estoril ihre beiden ersten WTA-Turniere gewinnen konnte, wurde zur Last gelegt, dass mehrfach verpasst hatte, den Doping-Fahndern ihren Aufenthaltsort mitzuteilen. Obwohl dies aber jeden Tennisprofi vorgeschrieben ist! Ebenso gesperrt wurde der 29-jährige Landsmann Xavier Malisse, der sich einer Dopingkontrolle entzogen hatte. Eine Beschwerde beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne brachte den beiden Athleten nichts. Die Urteil wurde sofort rechtskräftig! Die Nummer 18 der Welt musste sogar aus dem laufenden Turniergeschehen beim Tournament of Champions in Bali „die Segel kampflos streichen“. Für die junge Belgierin, die in diesem Jahr den Durchbruch in die Weltspitze schaffte, ist dies ein totaler Absturz, denn Sie kann in der kommenden Saison ihre gesammelten Punkte der WTA-Tour nicht verteidigen. Laut ihrer Trainerin bricht eine Welt zusammen. Die Trainerin: „Yanina ist total verzweifelt!“

Was soll man da sagen? Soll einem der Athlet leid tun, der einfache Regeln nicht einhalten kann oder will? Meines Erachtens ist es doch so, wo eine Menge Geld verdient wird und wo es neben Preisgeldern auch um Spielervermarktung, Sponsorenverträge und Werbeeinnahmen geht, da wird wohl immer der Versuch unternommen werden zu manipulieren.

Lückenlos aufdecken kann man das bisher noch nicht. So viele Skandale haben aber gezeigt, dass man sich über nichts mehr wundern braucht. Bin aber mal gespannt, wann sich jemand an den Deutschen Fussball herantraut und den Dopingmissbrauch in der Bundesliga, etc. aufklärt. Bis jetzt ist die Lobby einfach zu starkt und es hängen zu viele Millionen dran, dass man sich gegenseitig anschwärzen würde. Schließlich melkt man die Kuh, solange es geht! Die Organisationen der Randsportarten wie Fahrradfahren, Biathlon, Tennis, Schwimmen, etc. kann man aus politischer und journalistischer Sicht schon viel eher aufbrechen… nix für ungut, aber wer glaubt, dass im Profisport nicht gedopt wird, der lebt in einer Märchenwelt! Die Athleten möchte ich allerdings in Schutz nehmen. Schuld sind doch wir Konsumenten. Wenn es nicht einen Rekord und eine Bestleistung nach der anderen gibt, dann sind wir Zuschauer doch nicht mehr richtig zu locken… übermenschliche Leistungen bezahlt man mit überdurchschnittlich viel Geld für künstlich hergestellte Dopingmaterialien.

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Kim Clijsters und Venus Williams ohne Mühe

In Luxemburg erreichte Kim Clijsters das Achtelfinale. Kim Clijsters schlug Meghann Shaughnessy glatt in zwei Sätzen. Kim Clijsters die fünffache Turniersiegerin, könnte die US Open zum sechten mal gewinnen. Im Achtelfinale wird Kim Clijsters wieder alles geben.

US Open-Siegerin Kim Clijsters fühlt sich in Luxemburg sehr gut. Bei ihrem Semi Heimspiel schlug die fünffache Championesse heute Meghann Shaughnessy mit 6:2 6:2. Es war das erste Aufeinandertreffen von Kim Clijster und Meghann Shaughnessy seit den US Open 2003. Durch ihren überraschenden Sieg bei den US Open hat sich die Belgierin Kim Clijsters in die Top 20 der Weltrangliste zurückgespielt.

Venus Williams gewann in zwei Sätzen  mit 6:2 und 7:5 gegen die Slowakin Magdalena Rybarikova. Venus Williams erreichte das Achtelfinale der US Open 2009.

Ausgeschieden ist dagegen leider Anna-Lena Grönefeld. Sie unterlag der lange verletzten Katarina Srebotnik mit 5:7 3:6, die damit ihren ersten Sieg auf der WTA-Tour 2009 feiern konnte. Vergangene Woche in Linz holten sich Grönefeld und Srebotnik noch gemeinsam den Doppeltitel. So schnell kann es geht im Tennis. Heute im Team beim Doppel und morgen im Einzel sind die beiden Gegner. Sabine Lisicki fällt wegen dieser Niederlege auf Rang 28 der Weltrangliste.

Tennisspielerinnen aus der WTA und Tennisspieler aus der ATP.

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US Open: Djokovic und Federer im Halbfinale

Roger Federer steht vor seinem sechsten US-Open-Titel, denn auch Robin Söderling aus Schweden kann den fünfmaligen Gewinner der US Open und Titelverteidiger Roger Federer bei den US Open 2009 nicht zu stoppen. Der Weltranglistenerste und Nummer 1 der Setzliste verpasste Söderling dabei im ersten Satz die Höchststrafe. Bei der Neuauflage des French-Open-Finale, welches nicht nur vom New Yorker Publikum mit Spannung erwartet wurde, hatte Roger Federer die ersten beiden Sätze locker im Griff und es schien ein klarer 3-Satz-Sieg zu werden. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Im dritten Satz konnte sich Söderling endlich aus seiner Nervosität befreien und bot dem Schweizer einen harten Kampf. Die Sätze drei und vier wurden jeweils im Tiebreak entschieden und so hieß es am schlussendlich nach 2:33 Stunden. Game, Set, Match Federer – 6:0, 6:3, 6:7 (6:8) und 7:6 (8:6). In der Runde der letzten Vier Spieler trifft Roger Federer (Wilson Tennisschläger) auf den Serben Novak Djokovic.

Novak Djokovic (SRB), Nummer 4 der US Open Setzliste 2009

Novak Djokovic (SRB), Nummer 4 der US Open Setzliste 2009

Die Nummer 4 der Weltrangliste sowie Setzliste besiegte den Spanier Fernando Verdasco (Nummer 10 der Setzliste) in einem relativ unspektakulärem Match mit 7:6 (7:2), 1:6, 7:5, 6:2. Das Spiel zwischen Verdasco (Tecnifibre) und Djokovic war lange Zeit von vielen unnötigen Fehlern auf beiden Seiten geprägt und wenig hochklassig! Für Verdasco war der Einzug in dieses Viertelfinale das beste Ergebnis bei den US Open. Djokovic wird sich deutlich steigern müssen, wenn er gegen Roger Federer bestehen möchte.

Die Siegesserie von Roger Federer ist grandios. Er hat nun insgesamt eine US-Open-Matchbilanz von 50:4, davon 39 Siege in Folge. Die letzte Niederlage in Flushing Meadows erlitt er 2003 im Achtelfinale gegen David Nalbandian aus Argentinien. Der Schweizer spielt auch in 2009 wieder eine hervorragende Saison. In Paris und Wimbledon holte er bereits die letzten beiden Grand-Slam-Titel. Das junge Vaterglück dürfte Federer ebenfalls beflügen. Wer soll Federer bei seinem Siegeszug in die Annalen (lat. = Geschichtsbücher) aufhalten?

Was durch Federer-Siege für die US-amerikanische Ausrüsterfirma WILSON eher Gewohnheit ist, stellt für die österreichische Sportartikelfirma, u.a. Tennis Rackets, HEAD eine positive Meldung dar. Um die Nachfrage nach Tennistaschen und Tennisschläger von Novak Djokovic – Speed Serie – zu steigern, hat die Fa. HEAD einen riesigen Medien-Rummel im Frühjahr diesen Jahres veranstaltet. Keine Mühen und Kosten wurden gescheut, um das eingestaubte Image etwas aufzupolieren und zu verjüngen. Mit der Monster-Rebels-Kampagne hat es HEAD geschafft insbesondere beim jüngeren Publikum gut anzukommen. Junge Stars wie Novak Djokovic, Marin Cilic oder auch Andy Murray sind beim Image-Transport gern gesehene Werbebotschafter. Man kann sagen was man will, die Kampagne wurde sehr gut angenommen und die guten Verkaufszahlen der Head Tennisartikel sprechen für sich.

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US Open: Nadal im Viertelfinale und neue Nummer 2, Murray raus

Der ehemalige Weltranglisten-Erste Rafael Nadal steht bei den US Open 2009 im Viertelfinale. Der Spanier hatte mit dem Franzosen Gael Monfils lediglich im ersten Satz Schwierigkeiten. Nach letztlich 2:45 Minuten stand das Ergebnis mit 6:7, 6:3, 6:1 und 6:3 fest. Vor über 23.000 Zuschauern zeigte Nadal in der Night-Session im weltgrößten Arthur-Ashe-Stadion dem New Yorker Publikum nach schwachem Beginn Hartplatz Tennis vom feinsten. Mit diesem deutlichen Sieg gegen die Nummer 13 der Setzliste schafft Rafael Nadal wieder den Sprung auf Postion 2 der ATP-Weltrangliste. Ausschlaggebend dafür war jedoch nicht der Sieg von Rafael Nadal gegen Gael Monfils, sondern die überraschende Niederlage vom Schotten Andy Murray gegen den Kroaten Marin Cilic.

Der Vorjahresfinalist Andy Murray, der gegen Taylor Dent noch überzeugte, fand nie in die Partie. Von Anfang an beherrschte der junge Marin Cilic die Nummer 2 der Weltrangliste und Nummer 2 der Setzliste. Mit einem klaren und deutlichen 7:5, 6:2, 6:2-Erfolg in lediglich 2:08 Stunden sorgte der 20-jährige Kroate damit für die riesen Überraschung. Gleichzeit ist es für Marin Cilic der größte Erfolg in seiner noch jungen Karriere.

Nadal musste wegen Kniebeschwerden im Sommer 2009 wochenlang pausieren. In dieser Zeit zog der „Vielspieler“ Andy Murray am Majorciner Mitte August vorbei. Doch die Niederlage im Achtelfinale der US Open hat Andy Murray, dem Vorjahresfinalisten, sehr viele Weltranglistenpunkte gekostet und somit ist seit heute wieder der „Babolat-Mann“ Federer`s härtester Konkurrent.

Der 23-jährige Nadal trifft nun im Viertelfinale am Donnerstag auf den Chilenen Fernando Gonzalez. Die Nummer 11 der Setzliste setzte sich gegen die Nummer 7 der Setzliste Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich nach einem harten Kampf mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:3) und 6:4 durch.

Marin Cilic, Nummer 16 der Setzliste, spielt in der Runde der letzten Acht gegen Juan Martin del Potro. Der Argentinier und Nummer 5 der Setzliste lies der ehemaligen Nummer 1 Juan Carlos Ferrero aus Spanien keine Chance. Klar und deutlich in 3-Sätzen siegte Juan Martin del Potro mit 6:3, 6:3 und 6:3.

Sie sind auf der Suche nach Tennis Rackets der US Open Stars. Kein Problem – bei Tennis-World bieten wir eine große Auswahl an Tennisartikeln. In eine große und geräumige Tennistasche passend mehrere Tennis Rackets, Tennisschuhe sowie Tennisbälle und Griffbänder. Sie sollten beim Kauf der Tennistasche darauf achten, dass die Tasche neben einem komfortablen Trageriemen auch eine Rucksackfunktion bietet. Viele Tennistaschen namhafter Marken haben Nassfächer, 1-2 Hauptfächer, extra Schuhfach und Mesh-Einsätze für benutzte Kleidung.

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US Open: Djokovic und Federer im Viertelfinale

Der fünfmalige Gewinner der US Open und Titelverteidiger Roger Federer ist bei den diesjährigen US Open nicht zu stoppen. Der Weltranglistenerste und Nummer 1 der Setzliste hatte in lediglich 1:48 Stunden beim klaren 3-Satz-Sieg mit 7:5, 6:2, 6:2 keine Schwierigkeiten mit Tommy Robredo aus Spanien. Robredo, die Nummer 15 der Weltrangliste und Nummer 14 der Setzliste, der in der 3. Runde im „Dunlop-Pro-Duell“ den US-Amerikaner Blake ausschaltete, James Blake war wegen einer Fußverletzung stark beeinträchtigt, stand immerhin zum 6. Mal bei den US Open im Achtelfinale.1Y0-259
Doch auch unter den Augen der Schauspielerin Nicole Kidman hatte Tommy Robredo, der U16 Orange-Bowl-Sieger von 1998, der in Flushing Meadows immerhin eine 22:9 Bilanz vorzuweisen hat, gegen das druckvolle und intelligente Spielsystem von Roger Federer keine Chance.

Im weltgrößten Tennisstadion, dem Arthur-Ashe-Stadion, bot sich den Zuschauern eine einseitige Partie. Lediglich bis zum Ende des ersten Satzes konnte Robredo mithalten, doch als er beim Spielstand von 5:5 seinen Aufschlag verlor war sein Willen gebrochen. Bis dahin spielte Tommy Robredo wirklich auf sehr hohem Niveau und erspielte sich sogar 3 Breakbälle. Mit zunehmender Zeit wurden aber die Aufschlagspiele vom fünfmaligen Champion im deutlicher und Robredo punktete kaum noch. Federer, der im Laufe des Turniers bereits Simon Greul (GER) und Lleyton Hewitt (AUS) bezwingen konnte, trifft nun im Viertelfinale auf den Schweden Robin Söderling. Söderling profitierte von einer verletzungsbedingten Aufgabe seines russischen Gegners Nikolaj Davydenko.

Die Siegesserie von Federer bei den US Open ist beeindruckend. Wer soll diesen Ausnahmespieler bei den US Open 2009 besiegen? Die letzte Niederlage bei den US Open musste Federer im Achtelfinale 2003 gegen den Argentinier David Nalbandian hinnehmen. Seitdem hat er 38 Siege in Folge in New York feiern können. Federer schraubt damit seine Gesamt-US Open-Bilanz auf 49:4 Siege hoch.

Die Neuauflage des Finals der French Open 2009 wird vom New Yorker-Publikum am Mittwoch mit Spannung erwartet, auch wenn Robin Söderling, die Nummer 12 der Setzliste, auf Hardcourt kaum Chancen gegen Roger Federer haben dürfte. Nur der „Altmeister“ Andre Agassi aus den USA hat mehr Siege auf Hardcourt erreichen können als Federer. Roger Federer, der Tennisprofi der Superlative greift bei den US Open 2009 zu seinem 16. Grand-Slam-Titel. Bereits jetzt steht er mit 15 gewonnenen Grand Slam Titel an der Spitze dieser Wertung. Insgesamt hat Federer in seiner Karriere bisher 61. Turniersiege in der Einzelkonkurrenz erreichen können und im Jahre 2006 übernahm er auch die Führungsposition von Pete Sampras in Sachen Preisgeld. Denn in 2006 spielte Federer das Rekord-Preisgeld von 8,3 Millionen US-Dollar in einer Saison ein – wahnsinn!

Auf jeden Fall dürfte der sympathische „Schweizer-Jung-Papa“ für seine Ausrüsterfirmen: Wilson und NIKE ein echter Glücksgriff sein, wenn auch nicht ganz billig!

Neben dem Schweizer Weltranglistenersten, der bereits in diesem Jahr bei den French Open und in Wimbledon triumphierte, zog auch der serbische Tennisprofi Novak Djokovic leicht und locker in das Viertelfinale ein. Der junge „HEAD-Pro“ Novak Djokovic fertigte in lediglich 1:46 Stunden den Tschechen Radek Stepanek mit 6:1, 6:3, 6:3 ab. Djokovic`s Basis zum deutlichen Sieg war ein hervorragender Aufschlag, so konnte er die Partie nach Belieben gestalten. Novak Djokovic, die Nummer 4 der Weltrangliste und Nummer 4 der Setzliste, erreichte bereits im Vorjahr das Halbfinale und zählte bereits im Vorfeld des Turniers zum engsten Favoritenkreis. Für den 22-jährigen Profi aus Serbien ist es bereits die zehnte Teilnahme eines Viertelfinals in einem Grand-Slam-Turnier. Größter Erfolg für Novak Djokovic war sicherlich der Triumph im Vorjahr bei den Australien Open in Melbouren, da hat er bereits bewiesen, dass er auf Hardcourt sehr gut spielen kann.

Etwas Entertainment und tolle Stimmung bot sich im Anschluss an die „Djokovic-Partie“. Zur Freude des New Yorker Publikums schlug er noch ein paar Bälle mit dem „Altmeister“ John McEnroe, der die Partie zwischen Djokovic und Stepanek für das US-amerikanische Fernsehen kommentierte. Auch im Viertelfinale ist der „Haas-Bezwinger“ Fernando Verdasco aus Spanien. Verdasco wird durch den Sieg gegen den Lokalmatador und Bezwinger von Andy Roddick in der 3. Runde, John Isner, mit 4:6, 6:4, 6:4 und 6:4 zum nächsten Gegner von Djokovic.

Tennis in New York fasziniert die Massen. Immerhin waren 2008 rund 740.000 Zuschauer auf der Anlage, rund 85 Millionen Zuschauer an den TV-Geräten sowie 34 Millionen im Internet. Wollen auch Sie Tennis spielen? – Kein Problem. Die nötige Ausrüstung wie Tennis Rackets, ein Tennis Shirt sowie Tennisschuhe oder eine Tennistasche finden Sie bei Tennis-World.de, Ihren Tennis Onlineshop!M2050-246

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Deutsches Tennis: Masse statt Klasse?

Dritte Runde US Open, Tommy Haas gibt gegen Verdasco ein eigentlich schon gewonnenes Spiel noch ab. Und damit ist es mal wieder passiert: Ein Grand Slam-Turnier geht frühzeitig ohne deutsche Teilnehmer zu Ende.

Natürlich trauern wir in Deutschland noch den goldenen Zeiten mit Becker, Graf und Stich nach. Seitdem sind einige gekommen und gegangen, ohne jedoch einen wirklichen Durchbruch zu schaffen. Derzeit kommen viele nach, was durchaus ein Anlass zur Hoffnung ist. Aber die US Open 2009 waren mal wieder eine Enttäuschung. Obwohl die letzte Zeit immer mehr deutsche Tennisspieler und -spielerinnen es schaffen ins Hauptfeld der großen Turniere zu kommen, die meisten scheiden dann auch früh wieder aus. Subjektiv9L0-625 versuchen sich viel mehr deutsche Teilnehmer als zu Zeiten von Becker, Graf und Stich. Jedoch ist der aktuelle Trend ganz klar: Masse statt Klasse!

Tommy Haas ist derzeit noch der einzige Deutsche, der sich das Prädikat „Weltklasse“ verdient hat. Seine Karriere neigt sich aber auch mehr dem Ende und er scheint nur noch bei wenigen Turnieren wirklich motiviert. Kohlschreiber schafft immer mal wieder Höchstleistungen und sensationelle Siege, aber spielt einfach verdammt unkonstant und daher ist ihm bisher (und wird ihm wohl auch in Zukunft) nicht der große Wurf gelungen.

Wimbledon-Quali-2009: Simon Greul mit Paul Brock von Tennis-World.de

Wimbledon-Quali-2009: Simon Greul mit Paul Brock von Tennis-World.de

Dahinter stehen viele junge Spieler, allen voran Dominik Schulz, Schlange,
E20-598 die immer mal wieder einzelne, herausragende Leistungen schaffen, aber in der Gesamtbetrachtung grauer Durchschnitt sind im Vergleich mit Spielern anderer Länder. Kann mich an Benjamin Becker erinnern, der bei den US Open einst die Karriere von Agassi beendet hat und damals so groß aufspielte, dass ihm einige eine große Zukunft vorhergesagt haben. Und seitdem? Selten, dass er mal einen besseren Spieler schlägt, ein Schatten seiner Leistungen von damals. Dann gibt es noch Mischa Zverev, einen Simon Greul, einen Björn Phau, einen Andi Beck und einen Philipp Petzschner sowie Michael Berrer, alle zwischendurch mal mit einer tollen Leistung, aber die Spitzen sind zu selten, als dass man sie über das Prädikat „Durchschnitt“ erheben könnte. Natürlich sind einige noch jung und haben noch Luft nach oben, aber ein Grand Slam-Finale kann man wohl keinem der genannten in absehbarer Zeit zutrauen. Dafür bräuchte man mal einen neuen Ausnahmespieler, der schon in ganz jungen Jahren für Furore sorgt.

Wie eine Melanie Oudin, gerade 17. Das sind die Ausnahmetalente, die eine Tennisnation ab- und zu braucht. Vielleicht straft einen die Zukunft lügen, aber sie hat das Potential eine ganz Große zu werden.

Doch haben wir nicht auch Sabine Lisicki? Nicht nur im Blog Tennis-Experten wird ihr das Potential zugeschrieben, eben dieses Talent zu besitzen, was sie zur nächsten deutschen Teilnehmerin eines Grand Slam-Finales machen kann. Ihr Talent ist unbestritten, hat die harte Tennis-Schule von Nick Bollettieri durchgemacht und war lange Zeit einfach nur zu unkonstant. Bei diesen US Open haben viele gedacht, jetzt ist für sie die Zeit des Durchbruchs gekommen. Doch weit gefehlt! Nach vorher schon nicht wirklich überzeugenden Leistungen eine sang- und klanglose Niederlage gegen Radionova(!). Die Verletzung hatte damit nichts zu tun, als sie umknickte war der Matchball schon verloren. Stehen bleibt eine weiter deutsche Enttäuschung. Dabei hat die Boulevard-Presse alles versucht, um neuen Tennis-Hype in Deutschland zu erzeugen. Das einzige, was in diese Richtung noch funktioniert derzeit ist der Davis-Cup.

Hinter Sabine Lisicki sieht es bei den Frauen ähnlich aus wie bei den Männern: Kerber, Barrois, Groenefeld und Petkovic. Vielleicht überrascht eine noch durch große Zukunft, derzeit sieht es nach Alltag aus. Eben Masse statt Klasse.

Der letzte deutsche Finalteilnehmer bei einem Grand Slam-Turnier? Rainer Schüttler. Irgendwie passend, ohne ihm zu Nahe zu treten. Wimbledon 2009 hätte Tommy Haas es beinahe mal wieder geschafft. Aber: natürlich nur beinahe!

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US Open: Haas trifft auf Verdasco

Beim letzten Grand Slam Turnier des Jahres zog Tommy Haas als erster deutscher Tennisprofi in die dritte Runde der US Open und trifft nun auf den an 10-gesetzten Spanier Fernando Verdasco. Der Deutsche lies den US-Amerikaner Robert Kendrick keine Chance und wurde seiner Favoritenstellung gerecht. Die Nummer 20 der Setzliste, Tommy Haas, machte in knapp 2,5 Stunden kurzen Prozess und siegte in drei Sätzen mit 6:4, 6:4, 7:6 (7:3). Im Vergleich zur Erstrunden-Partie war Tommy Haas sichtlich gelöster und wirkte nicht so verkrampft. Insgesamt spielt der inzwischen 31-jährige „Wahl-Amerikaner“ zum 13. Mal in Flushing Meadows.

Tommy Haas

Tommy Haas

Die Zuschauer von New York sind mit ein Grund warum die US Open für Tommy eines der schönsten Turniere im Veranstaltungskalender sind. Haas selbst spricht von einer tollen Atmosphäre rund um die Anlage und hofft, dass er auch in diesem Jahr mindestens in die zweite Woche kommen kann. Immerhin stand Haas bei den US Open mehrfach im Viertelfinale und in diesem Jahr ist er seit langer Zeit wieder mal verletzungsfrei. Wohin das führen kann haben die tollen Ergebnisse bei den French Open und in Wimbledon gezeigt. Im Finale von Halle schlug Haas sogar die Nummer 3 der Welt Novak Djokovic (Youtek Speed Tennisschläger).

Auf die Begegnung mit Fernando Verdasco freut er sich schon. Trotz einer 2:0-Bilanz auf Hartplatz gegen den Spanier ist der Deutsche gewarnt, denn Verdasco zeigte eine höchst ansprechende Vorstellung gegen Florent Serra aus Frankreich. Mit 6:3, 6:0, 6:3 hatte der Linkshänder Verdasco einfach die besseren Argumente und Serra konnte gegen die „peitschende“ Vorhand und dem druckvollen Spiel wenig ausrichten. Zuletzt spielten Verdasco und Haas auf Hartplatz im März 2008 in Indian Wells gegeneinander, damals gewann Haas knapp mit 7:6, 4:6, 6:1. Aus deutscher Sicht wollen wir hoffen, dass es am Samstag, den 05.September zum erneuten Sieg von Tommy Haas gegen Fernando Verdasco kommt.

Fernando Verdasco

Fernando Verdasco

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In jedem Fall haben die Ausrüsterfirmen der Stars ein Millionen-Publikum an den TV-Bildschirmen, im Internet sowie auf der Anlage in Flushing Meadows.
Racket-Ausrüster von Fernando Verdasco ist die Firma Tecnifibre. Verdasco spielt den Tecnifibre T-Fight 295 Vo² Max. Der Tecnifibre Tennisschläger wiegt lediglich 295 Gramm. Das Tour Player Engineered Racket T-Fight 295 VO² Max von Tecnifibre fängt durch die stabilen Carbonfasern, welche im Rahmen verarbeitet sind, die Racketenergie auf und sorgt für mehr Kontrolle beim Schlagen.

Schlägerlieferant bei Tommy Haas ist seit kurzem die Firma Head. Nach einer langen Zeit bei Dunlop hat sich der Wahl-Amerikaner, der häufig am BTV-Stützpunkt von Oberhaching trainiert, immerhin ist sein Tour-Coach Thomas Högstedt dort Leiter des Trainerstabs, für die Österreicher entschieden, die ihren deutschen Sitz in der Nähe von München haben. Haas spielt das neuen Head Prestige Pro Racket mit Microgel Technologie. Dank MicroGel™ Technologie hat das neue Tour-Racket von HEAD erstaunliche Reaktionsqualitäten und liegt besser und stabiler in der Hand als je ein Racket zuvor. Mit seinen 325 Gramm Gewicht bietet der Head Tennisschläger Microgel Prestige Pro perfektes Handling, optimale Kontrolle und maximale Power.

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